Archiv der Kategorie: Reise hinter den Spiegel

Filmszenen I ..wenn Du wüßtest, wo Du hier hingeraten bist…in: Reise hinter den Spiegel. Teil 1. Heino Ferch – Eddie. Regie: Wolf Vogel, 1989

Teaser Film Reise hinter den Spiegel, 1989. Regie: Wolf Vogel

Bildquelle und Bildrechte bei Produktionsgesellschaft und Fernseh-Sender. 1988-89

Die Figuren, die die Handlung dieses Fernsehfilmes vorantreiben, üben extreme, unverständliche Gewalt gegen Schutzlose aus. Wir besprechen den Film, da die Künstleragentur unseres Hauptdarstellers den Film nicht verschweigt.

Um mögliche Mißverständnisse über die Bedeutung der Filmfigur Eddie zu minimieren, werden wir dieses Mal in einem größeren filmhistorischen Zusammenhang einführen und die Filmszenen durch Kommentare unterbrechen. Es wird nicht möglich sein, eine unkommentierte Version einer Szene downzuloaden und deren Bedeutung in negativem Sinne misszuverstehen.

Der Film “Reise hinter den Spiegel” ist im Zusammenhang mit Robert Musils Roman Die Verwirrungen des Zöglings Törleß (1906), der 1966 von Volker Schlöndorff unter dem Titel “Der junge Törleß ” verfilmt wurde
und im Zusammenhang mit der Filmfigur “Bock” in “Es geschah am hellichten Tag ” (Regie: Nico Hofmann, Produktion: Bernd Eichinger) zu verstehen.

Frühe Filmprojekte Ferchs lassen filmstilistisch einen Anschluß an den “Neuen Deutschen Film “, der sich seinerseits an den französischen Film der Nouvelle Vague anschließt, erkennen.

In der Rolle des Eddie exemplifiziert die Figur einen jungen Täter.

Der Film von Wolf Vogel und die Figur Eddie wollen ein Nachdenken über das Phänomen Gewalt aus Gründen von Xenophobie anregen. Die Figur des jungen Gewalttäters macht sich zum Werkzeug für den Zuschauer, ein solches Nachdenken auszulösen.

Unreflektierte Gewaltverherrlichung ist nicht die Sache des Films und nicht die Sache der Filmfigur Eddie.

Stellt Ferch in Reise hinter den Spiegel einen Täter dar, der zusammen mit seinen Kameraden den Fremdling quält, übernimmt er 1996 die Rolle des Hans Lederer, genannt Bock in der German Classics-Version von Es geschah am hellichten Tag (Regie: Nico Hofmann): Hier wiederholt er fast vollständig spiegelgleich denselben Tathergang in der Rolle des Opfers . S.a. Theorie: Täter – Opfer .

Sogar visuell ist die Identität des Vorgangs in diesen beiden Filmen inszeniert: Hier sehen wir am Ende des Leidensweges von Arpad die Kreuzigungssymbolik des Ohnmächtigen mit beiderseits ausgestreckten Armen, dasselbe Bild wiederholt sich bei “Bock” am Ende des Verhörs, als zwei Polizisten den Bewußtlosen hinausschleppen.

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Im Jahr 2002 wurde die in Reise hinter den Spiegel fiktionalisiert dargestellte Quälerei eines “Untermenschen ” bis zu dessen Tod im Dorf Potzlow (Uckermark, Brandenburg) Realität.

Im brandenburgischen Dorf Potzlow wurde im Sommer 2002 der 16-jährige Marinus Schöberl von den neonazistischen Brüdern Marco und Marcel Schönfeld zusammen mit deren Bekannten Sebastian Fink getötet. Schöberl trug blondierte Haare, Hip-Hop-Hosen und stotterte.

Für die Täter war dies ein Grund, ihn als „Untermenschen“ und als „nicht lebenswert“ zu verachten. Die Täter hatten ihr Opfer, das zu Marcels Bekanntenkreis gehörte, stundenlang gefoltert – unter den Augen von mindestens drei erwachsenen Potzlowern.

Nachdem die drei Schöberl mehrere Stunden misshandelt, ihm Schnaps eingeflößt, ihn geschlagen und auf ihn uriniert hatten, brachten sie ihn in einen nahe gelegenen Schweinestall.

Dort forderten sie Marinus Schöberl auf in die Kante eines steinernen Schweinetrogs zu beißen und Marcel sprang – in Nachstellung eines „Bordstein-Kicks“ aus dem Film American History X – mit Sicherheitsschuhen auf Schöberls Kopf.

Danach warfen die Brüder noch zweimal einen Stein auf den noch atmenden Jungen und versenkten den später leblosen Körper in der Jauchegrube des Stalls. Quelle: wikipedia.de

Andres Veiel (Black Box BRD ) entwickelte über diese Todesfolter und Mord durch Skins an einem Wehrlosen aus Xenophobie das Theaterstück Der Kick und den Dokumentarfilm Der Kick .

Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen , unter anderem “Bester Film 2006″

DVD Cover Film Der Kick von Andres Veiel 2005-06

Click auf das Bild um zur Bildquelle auf amazon.de zu gelangen

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 19.04.2007

Als “eindrucksvolles Protokoll einer sozialen Aufmerksamkeit” würdigt Harry Nutt dieses Buch des Filmemachers Andres Veiel über den grausamen Mord von Potzlow.

Er lobt die genauen Recherchen des Autors, die intensive Gespräche mit den Tätern und ihren Angehörigen, aber auch mit den Hinterbliebenen des Opfers, einschließen.

Dass der Autor dennoch auf Probleme wie die Gewaltverherrlichung in Filmen hinweist, findet Mönch in Ordnung, sieht sie in Veiel doch keinen Ankläger, sondern einen gewissenhaften und differenzierenden Chronisten, der bereitstellt, “was der Leser braucht, um sich ein Urteil bilden zu können”.

Die Rekonstruktion des Tathergangs enthüllt für Nutt ein “Horrorszenario” aus sozialer Deformation, Hilflosigkeit und Alkoholismus. Dabei hebt er hervor, dass Veiels Darstellung frei von “eindimensionalen” Schlüssen ist.

Mit psychologischen Spekulationen halte sich der Autor weitgehend zurück, um stattdessen Schicht für Schicht in einer dichten Beschreibung die “Scherben eines sozialen Desasters” zusammenzutragen.

Nutt unterstreicht zudem Veiels Ausleuchtung des gesellschaftlichen Hintergrunds, vor dem sich die Tat abspielte: die verdrängte, unbewältigte ins Kriegsjahr 1944 zurückgehende Gewaltgeschichte des Ortes.

Quelle: perlentaucher.de

Informationen zum Buch “Der Kick” auf perlentaucher.de->

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Deutlich wird bei Ferch in den neunziger Jahren, gleich am Beginn der Filmschauspiel-Karriere, der Anspruch, aktuelle, brisante und psychologisch anspruchsvolle Themen zu bearbeiten. Dies im Sinne der Tradition des Oberhausener Manifests des Neuen Deutschen Films.

Heino Ferch war 1996 von Volker Schlöndorff mit der Rolle des Napola – Kommandanten Raufeisen in Schlöndorffs Antinazistischem Film Der Unhold ” besetzt worden .

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Nachtrag Der geheimnisvolle Schatz von Troja Wikipedia->

31.7.2008

Filmszenen I …bitte…Wasser…in: Reise hinter den Spiegel. Teil 3 Schluss. Regie: Wolf Vogel 1989

Teaser Film Reise hinter den Spiegel, 1989. Regie: Wolf Vogel

Bildquelle und Bildrechte bei Produktionsgesellschaft und Fernseh-Sender. 1988-89

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Text Reise hinter den Spiegel Teil 3 Seite 01

Text Film Reise hinter den Spiegel Teil 3 Seite 2

Text Film Reise hinter den Spiegel Teil 3 Seite 3

Text Film Reise hinter den Spiegel Teil 3 Seite 4

Text Film Reise hinter den Spiegel Teil 3 Seite 5

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Ein Audio-Interview mit Andres Veiel über den Fall Potzlow und Marcel und Marco und Schönfeldt Sebastian Fink, die Marinus Schöberl zu Tode folterten. Veiel erarbeitete aus den Informationen eine Dokumentarisches Theaterstück: Der Kick. Ein Lehrstück über Gewalt. ->

Das Buch über den Fall enthält den Text des Stückes und klärt in weiteren Kapiteln die Hintergründe des Falles. Andres Veiel: Der Kick. Ein Lehrstück über Gewalt. Deutsche Verlags- Anstalt, München, 2007. ISBN 978-3-421-04213-2

Die roten Textteile beschreiben Parallelen in der Verhörszene aus der Bernd Eichinger/Nico Hofmann Produktion: “Es geschah am helllichten Tag” mit Heino Ferch in der Rolle des Opfers, des im Verhör gefolterten Hans Lederer.

http://www.potzlow.de/marinus_schoeberl.htm – Gedächtnisseite für Marinus


Wenn der Hausherr die Tür schliesst und ihr beginnt draussen zu stehen
und zu klopfen und zu sagen: Herr, Herr,öffne uns!
und er antworten wird und sagt: Ich kenne euch nicht.

-denn ich hungerte und ihr gabt mir zu essen;
mich dürstete und ihr habt mich getränkt;
ich war ein Fremder und ihr habt mich aufgenommen;
ich war ein Nackter und ihr habt mich bekleidet;

ich war krank und ihr habt mich besucht;
ich war im Gefängnis und ihr kamt zu mir.
Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen:
Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich?

Oder durstig und tränkten dich?
Wann sahen wir dich als Fremden und nahmen dich auf?
Oder nackt und bekleideten dich?
Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu Dir?

Und der König wird antworten und sagen:
Wahrlich ich sage euch:
Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt,
das habt ihr mir getan.

Ev. n. Matthäus 25,31

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Audiointerview mit dem Forschungsprofessor für Sozialpsychologie an der Universität Witten-Herdecke und Direktor des Center for Interdisciplinary Memory Research in Essen Harald Welzer. ->

Er beschäftigt er sich damit, wie gesellschaftliche Gewaltexzesse entstehen hier am Beispiel des Nazionalsozialismus/Faschismus.

23.8.2008

Filmszenen I …na Du Sackratte!?…Teil 3. in: Reise hinter den Spiegel. Regie: Wolf Vogel, 1989

Teaser Film Reise hinter den Spiegel, 1989. Regie: Wolf Vogel

Bildquelle und Bildrechte bei Produktionsgesellschaft und Fernseh-Sender. 1988-89

…na Du Sackratte!?..Teil 3. in: Reise hinter den Spiegel. Regie: Wolf Vogel, 1989

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Grünes Licht. Eine Art Schacht. Nicht hoch genug, um aufrecht zu gehen. An der Decke laufen Stromleitungen entlang. Ein unterirdischer Bunker.

Ein Mann stürzt herein, wie gejagt, arbeitet sich von uns weg nach hinten – läuft, fällt fast, läuft. Dort ist eine Eisentür. Sie verwehrt ihm den weiteren Weg.

Der Mann ist ein vielleicht zweiundzwanzigjähriger Türke , schlank, schwarzes Haar, rasiert, dünne Lederjacke, Stoffhosen, weißes Hemd, ist ihm in der Hast aus der Hose gerutscht, Hemdmanschetten offen.

Wir kennen ihn schon, er kann überhaupt kein Deutsch. Gerade hat er seinen Job als Spüler verloren, dann hat ihn seine einzige Bekannte hier in Ostberlin weggeschickt, als er bei ihr Hilfe erbitten wollte.

Jetzt wird er offensichtlich gejagt, sucht hier hier Zuflucht..

Er rüttelt an der Eisentür, sie öffnet sich, – ein toter Lichtschacht. Kein Ausgang. Er sinkt mit dem Rücken gegen die Wand, atmet schwer und angestrengt nach dem schnellen Lauf.

Als er sich beruhigt hat, blickt er um sich, erblickt er einen dunklen Türausschnitt. Er geht darauf zu. Alles ist in smaragdgrünes Licht getaucht.

Im Türausschnitt, neben den abgeschabten Wänden, Schichten von Putz bröckeln ab, eine zweite Eisentür. Ein eigenartiges weisses Zeichen ist auf das Türblatt gemalt, es sieht aus wie der Teil eines Spinnennetzes – es ist eine Wolfsangel.

Unser Mann öffnet vorsichtig und langsam die Tür. Wir stehen hinter ihm und sehen goldenen Widerschein an der kahlen Wand drinnen. Wir machen, -dicht hinter ihm,- einen Schritt in den Raum hinein.

Ruckartig und ohne die leiseste Vorwarnung schießt ein nac kt er Arm ins Bild. Der Ärmel einer schweren schwarzen Lederjacke ist bis über den Ellbogen hochgeschoben.

Die Hand des Armes setzt sich blitzartig wie ein böser Nackenbiss ins Genick unseres Mannes. Von drinnen tritt ein Zweiter auf ihn und uns zu, eine Taschenlampe blendet uns.

Schnitt.

Ein Raum. Kahle Wände. Fackeln brennen, stecken in Wandhaltern. Ein riesiges Weißschwarzes H ak en kr eu z auf die Rückwand gemalt.

Unser Mann wird hereingestoßen. Weicht an die Wand zurück. Zwei junge Männer drängen nach, beginnen, den Verängstigten langsam zu umkreisen. Schwarze Bomberjacken, Springerstiefel . Der eine hat blondiertes Haar, der andere trägt Schirmmütze.

Close up der Erste.

Subjektive Kamera. Wir sind der Türke.

Der Erste umkreist uns, lächelt gefährlich, reisst dabei plötzlich die Augen auf. Drohung. Er droht mit einem dumpf lauten Lachen. Kollert schadenfroh. Laut. Extrem laut. Bewußt laut. Eingeübt. Macht uns Angst.

Er öffnet den Mund. Weit. Lacht. Zeigt Zähne, Gebiss.

Unser Blick kreist im Raum, die Wandflächen und Fackeln ziehen vorbei. Wir hören ein Schnüffeln. Einer der beiden nimmt Losung auf.

Nun schau Dir diese Sackratte an….

Der Zweite zieht an unserem Blick vorbei, gefährliches Grinsen, geweitete Nasenflügel, aggressiv. Er schnüffelt erneut. Verzieht angeekelt das Gesicht.

Der Erste

Ne echte zweibeinige…

Er starrt uns ins Gesicht.

Wir treten an die Wand zurück, sehen die beiden Neonazis den Ausländer, der hier unten Asyl gesucht hat, umkreisen.

Der Zweite

Willst Dich wohl bei uns verstecken !

..bei uns…

Der Erste und Der Zweite spielen sich drohendes Auflachen zu.

…haha!!..

Wir sind wieder der Türke.

Wieder umkreisen uns die Gesichter der Beiden. Der Erste lächelt. Nur in seinen Augen liegt die Lust auf Grausamkeit, sein Gesicht ist entspannt, locker.

Der Zweite senkt den Kopf, starrt uns von unten her an. Schwarze böse Augen.

…wenn Du wüsstest, wo Du hier hingeraten bist…, Du würdest nicht so hier rumstehn…

Der Erste zum Zweiten, aggressiv lustvoll:

..hast Du schon mal so ne große Sackratte gesehn???

Das Karussell stoppt. Der Erste bleibt vor unserem Mann stehen. Dicht. Ein Augenblick passiert nichts.

Dann schießen die nac kt en Arme des Neonazi nach vorne, packen den Türken und reissen unseren leichten Mann,- er ist dünn wie ein Blatt Papier – mit einem Ruck sich an die Brust.

Der Neonazi blickt von oben herab auf unseren Mann. Der wehrt sich überhaupt nicht. Der Neonazi scheint ihn irgendwie zu würgen. Wir hören, wie die Lederjacke des Gepackten leise knirscht, als würde sie immer mehr zusammengezerrt.

Der Erste wartet, kostet seine Macht aus. Fängt an, zu grinsen.

..na, Du Sackratte…?

Plötzlich ein Schrei. Wir glauben zuerst, der Schrei soll den Türken einschüchtern.

Dann Halbtotale. Der Erste Neonazi krümmt sich. Der Türke hat ihm das Knie in den Unterleib geschlagen. Jetzt rennt er weg, versucht zu fliehen. Der Zweite setzt ihm sofort nach.

Draussen im Gang. Schmal, grünes Licht. Tausend Türen dicht nebeneinander, eine Aufzugtür. Der Türke rennt bis zum Wandende. Dort ist aus. Blickt zur Seite, sieht einen Durchgang, verschwindet schnell.

Der Zweite Neonazi wird vom Ersten, – er hat sich erholt, – erreicht. Beide bleiben stehen, der Erste fasst den Zweiten an den Schultern. Eine Geste: Warte, den kriegen wir noch.

Schnitt.

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1989 – Rollennachweis. a.a. O.

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Kommentar:

Die beiden Neonazis werden den Türken bis zum Tod quälen und foltern. Das ist – um es gleich zu sagen – der Fortgang und das Ende der Sequenz. Die Sequenz ist aus einem Film. Der Film ist Erfindung, Fiktion. Aber die Fiktion wurde 23 Jahre später Realtität:

2002 quälten drei Neonazis, Marco, Sebastian und Marcel, in Potzlow einen 16jährigen Jungen, Marinus, bis zum Tod. Alle drei Folterer hatten vorher jahrelange schwere Gewalteinwirkung am eigenen Körper durch Verwandte und Bekannte erlebt. Der Dokumentarfilmer und Autor Andres Veiel hat sich der anstrengenden Arbeit unterzogen, uns den Fall zu schildern. Als Film: Der Kick . Als Dokumentarisches Theaterstück: Der Kick. und als Buch mit Hintergrundinformationen . Hier das Film-Presseheft dazu.->

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s.a. Bild: Tür, kahle Wände, goldener Widerschein von Fackeln, Kerker für eine Person, Sterben im Kerker. Julius Caesar: Vercingetorix Tod .

s.a. das Herumrennen in einer Anlage, Fenster ist verschlossen, der Herumirrende ist gefangen s.a. Wedding. Klaus Asmus in der leeren Werkshalle .

s.a. Das Hemd des Mannes, der gejagt, ganz am Ende und kurz vor seinem Tod ist: aus der Hose gerutscht, Manschetten offen, …s.a. Der Anwalt und sein Gast, Weller kurz ganz am Ende seiner Hoffnung, kurz vor seinem Ende an der Wand : das Hemd, als Metapher seiner Verfassung, ganz im selben Zustand

s.a. ein zweiter Film spielt in einer aussichtslosen Situation in einem unterdischen Bunker: Der Untergang. Heino Ferch dort als Albert Speer. 1989 tötet die von ihm verkörperte Nazifigur, 2004 versucht die von ihm verkörperte Nazifigur Kinderleben zu retten.

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offtopic

Bejing 2008: Olympia-Gold für die Deutsche Mannschaft Vielseitigkeit->

Hinrich Romeike nach seinem zweiten Gold-Gewinn : “Das war das i-Tüpfelchen auf dem i-Tüpfelchen auf dem i-Tüpfelchen auf dem Sahnehäubchen.”

Interview mit Hinrich Romeike, er äußerst sympathisch und engagiert wirkt. Den uneleganten und m.E. unstatthaften Versuch, ihn in die Ecke zu drängen, pariert er mit Bravour-> Der Mann ist Sportler, nicht Benito Juarez. Was wäre wohl, wenn ein Free-Tibet!-Alleingang von dem zufälligen Zufall gefolgt gewesen wäre, dass sein Pferd anderntags mit Chillisalbe eingecremt vorgefunden worden wäre. Wie? Aberkennung der Goldmedaillen? So sehe ich das auch.

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offoff

unsere neuen Artikel auf Wikipedia:

Max von Pufendorf Er gilt als einer der Shooting Stars des Deutschen Films (2007) (exakt 10 Jahre vorher sagte man das von HF) und ist…. oops, nee, nä?…der Onkel von HFs Tochter Louisa von Pufendorf. ..es bleibt in der Familie….

Ulrich Noethen. Nein, keine überraschende Verschwisterung oder Verschwägerung. Die Qualität des Wikipedia-Artikels entsprach der aktuellen Bedeutung des Schauspielers nicht.

Katharina Wackernagel. Ausbau “Werk”.

Christian Berkel Ausbau “Werk”.

Andrea Sawatzki. Ausbau “Werk”.

Der Unhold Kinofilm.

Ghetto Kinofilm.

11.8.2008