Wer ein Thema wissenschaftlich bearbeiten will, muss zuvorderst möglichst genaue Sachkenntnis erwerben. Soll das Thema den Nachweis ikonografischer Bezüge innerhalb einer bestimmten Gruppe von Filmen sein, reichen summarische Kenntnisse der Filmhandlungen bei weitem nicht aus. Szeneninhalte, Ausstattung, Motive, Text und Subtexte müssen präsent sein, um dieses Glasperlenspiel auf High Score Level spielen zu können.
Deshalb werden die Filme von uns immer wieder memoriert, hauptsächlich die Tonspuren über .mp3. Je größer und tiefenschärfer das innere Museum der Bilder, Bildfolgen, Handlungsmotive und Sequenzen wird, desto sicherer läßt sich aus Mosaiksteinchen ein sinnvolles Bild legen.
Der Erkenntnisprozess ist langsam und besteht aus hunderten, vielleicht tausenden von Schritten. Hauptsächlich über das Mittel der Bewußtwerdung von analogen Erzähl-Strukturen einzelner Erzähl-Schritte und – inhalte in disparaten großen Erzählzusammenhängen entwickelt sich das Bild eines Oevres, das offenbar nicht rein passiv im Besetzt – Werden durch Produzenten und Regisseure entsteht, sondern aktiv Erzählinhalte und dramaturgische Präsentation der Inhalte mit bestimmt.
Die folgenden Notizzettel sind transkribierte Notizen einzelner kleiner Beobachtungen, die im Moment der Erkenntnis schnell irgendwo auf einen Zettel (auf der Hoteltoilette) gekritzelt werden (kleiner Scherz, nicht auf der Toilette), aber nicht verloren gehen sollen. Deshalb speichern wir sie hier im Projekt.
Summarisches Vergleichsbeispiel Ergebnis kenntnisreicher eingehender Analysen eines Oevres->
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