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Filmszenen I …wie bin ich? – Ungeduldig. Labil. – Klug…! in: Der Feuerteufel Teil 4A. Heino Ferch – Peter Bender. Regie: Curt Faudon, 1998-99

4. März 2009 · Kommentar schreiben

Teaser Film Der Feuerteufel - Flammen des Todes Heino Ferch - Peter Bender R. C. Faudon 1998-99

Bildquelle und Bildrechte bei faudonmovies.com und Sat.1

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Vor der Szene

Bender hat den dienstlichen Auftrag, Lena Polizeischutz zu gewähren. Trotz Bewachung durch Polizisten platziert der Feuerteufel einen zweiten Kassiber in Lenas Briefkasten.

Zwei weitere große Brandanschläge werden verübt.

Bender und Lena erleben sie direkt vor Ort mit.

Bender rettet Lena das Leben.

Die Ereignisse schweißen den Polizisten und die Lady immer mehr zusammen.

Lena Schubert duzt Peter Bender seit dem zweiten Brandanschlag.

Für Peter Bender wird der Auftrag, Lena zu schützen, zunehmend zu einem persönlichen Anliegen. Er gibt sich darüber keine Rechenschaft ab. Wir aber können sehen, er mag diese kühle dunkelhaarige Frau immer mehr.

Lenas emotionale Distanz bleibt beinahe konstant, bis, ja, bis….

Die Szene

Bender geht offensichtlich mittlerweile bei Lena ganz informell ein und aus, denn als er jetzt Lenas Küche betritt, sieht es aus, als wäre er schon oft durch diese Tür gekommen, die im übrigen offen steht.

Er scheint die Treppen hochgerannt zu sein. Lena sitzt auf dem Küchentresen, trinkt ein Glas Rotwein. Sie ist guter Laune.

Es ist Sommer, warm. Lena trägt ein ärmelloses T-Shirt mit Spaghetti-Trägern, hautenge Stoffhosen, Peter Bender wieder mal einen seiner grauingrau Sweater.

Man ist jetzt so vertraut miteinander, dass Bender sich ein Scherzchen erlauben kann. Lena hatte wohl gekocht. Bender spürt den Geruch. Fragt:

Hat´s gebrannt?

Lena geht nicht darauf ein, streckt Peter Bender sofort ein leeres Glas entgegen, er soll es sich nehmen:

Mmhh! Auch´n Glas?

Bender:

Ja, danke!

Er greift zur Weinflasche, die neben Lena auf dem Tresen steht, zieht sie in einem eleganten Bogen zu sich her und gießt ein. Er blickt auf das Glas, als er fragt:

Was war denn los?

Wir sehen, dass Lenas Haltung sich geändert hat. Sie lächelt Peter an.

Er sieht das nicht, geht zum Küchentisch. Lenas Blick streift dabei schnell, aber deutlich sichtbar über seinen Rücken hinab zu seinem…. – seinen Oberschenkeln. Bevor Peter sich wieder zu ihr dreht, verdeckt sie ihr Gesicht mit ihrem Glas, nimmt einen Schluck.

Bender: Krüger hat sich gestellt.

Lena zögert, begreift –

Also doch!

Sie stützt sich mit der Hand auf den Tresen, drückt den Arm durch. Wir sehen ihre na c k ten Schultern im Licht.. Bender sieht das nicht.

Bender: …das glaub´ich nich´

Er ist zum Fenster gegangen. Lena sieht ihn von hinten. Wir blicken in ihr Gesicht. Ihr scheint zu gefallen, was sie sieht: Peters Rücken.

Lena: Intuition…?

Mhm. Bender nickt. Er blickt auf die Straße hinaus.

Als Lena sagt: Schön! können wir annehmen, sie meint damit nicht nur Benders Intuition.

Bender: Gehört zu mei´m Beruf..

Bender dreht sich Lena zu. Überraschend schnell.

Lena hebt ihr Glas, als toaste sie Bender zu. Aus der Toastgeste wird während sie spricht, eine normale Argumentationsgebärde. Dann nimmt sie wieder einen Schluck aus dem Glas…

Lena: Menschen zu beurteilen…

Bender, sachlich:

Ich beurteile keine Menschen, sondern deren Verhalten.

Hinter jedem Verhalten steckt ein persönliches Bedürfnis.

Lena stellt das Glas neben sich auf den Tresen. Sie stützt sich – die Arme durchgedrückt – im Schritt auf dem Tresen ab. Dazu muss sie die Beine öffnen. Ihre Schultern, ihre na ck t en Arme…

Lena denkt.

Bender geht zum Tisch zurück. Er sieht Lena nicht an.

Lena: ..und was sagt Dir mein Verhalten?

Bender: Höchst unseriös.

Jetzt blickt er zu ihr hinüber. Lena lacht.

Sie lehnt sich zurück. Ihre Schenkel schließen sich wieder. Deutet auf sich selbst.

..ich?

Sie streckt Bender ihr Glas mit dem Rotwein entgegen. Bender kommt näher…

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Kommentar 1:

Filmkritik:

Der Film hat viel Schönes. Visuell ist er, wie wir finden, ein Fest. Faudon´s Lichtregie ist interessant, die Farbräume, das Blau, die Symbolik der Kleiderfarben unserer Protagonisten.

Die Kamera zieht uns schneller in eine nähere Beziehung zum Protagonisten als die Protagonistin. Das ist interessant. Peter Benders Charakterzeichnung, leise, mit gradueller Nuancenverschiebung, ist wunderbar.

Die Protagonisten entwickeln, leise, leise, – Gefühle der Zuneigung füreinander, gleichzeitig wächst eine Bedrohung durch die Gefühle des „Feuerteufels“ – diese gegenläufigen Linien sind störungsfrei gezeichnet.

Die Figurenzeichnung allgemein klafft unserer Meinung nach zu weit auseinander. Die Figuren, die Dialekt reden, geraten so zu unfreiwillig komischen Charakteren. Manche Figuren sind so stark überzeichnet, dass ebenfalls unfreiwillige Komik entsteht. (Krüger). Folge: Wir distanzieren uns innerlich.

An verschiedenen Stellen ist die Entwicklung der Dramatik gerade soweit unlogisch, dass unfreiwillige Komik entsteht. Hohe Spannung wird eingeführt und die Lösung ist eine Bagatelle (z.B. der Anrufer in der Fernsehsendung, die Fahrt am Kronleuchter).

Anderes Beispiel: Die Spannung der Fahrt am Kronleuchter wird durch eine Winzigkeit in ihrer Dramatik beschädigt: die Stimmen der Sänger auf der Bühne werden von einem Nicht-Sänger „markiert“, wir hören das, konnotieren Persiflage – und distanzieren uns. HFs wunderbarer Darstellung der Angst, abzustürzen – wird der Boden entzogen.

Der Titel Der Feuerteufel enthält intelligenterweise exakt die Lösung des Who´s done it? – Rätsels, leider wirkt er unfreiwillig komisch, genauso, wie der Untertitel Flammen des Todes. Der Genre-Hinweis, den Titel und Untertitel enthalten, deutet auf B-Movies, Horrorgenre, Nosferatu- eine Symphonie des Grauens, Der Wolfsmensch, Frankensteins Braut – Tanz der toten Seelen, Der Feuerteufel – Flammen des Todes. – Sie hören es selbst.

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Interview Stärken Schwächen (Alexandra Umminger, Berliner Morgenpost 2006)->

16.12.2007

Kommentar

unseriös“ antwortet Bender auf  Lena´s Frage . Unseriös wäre eine Antwort auf Lenas Frage über ihre Persönlichkeit. Eine ähnlich neugierige Frage stellt Juliette Roland dem Anwalt Christian Weller in Der Anwalt und sein Gast, sie will etwas über seine Vorlieben wissen. Weller reagiert mit der Frage: Gehört das in den Fragenkatalog eines seriösen Interviews?

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Filmszenen I .Du kennst mich?…in: Der Feuerteufel ..Teil 4B. Heino Ferch – Peter Bender. Regie: Curt Faudon, 1998-99

4. März 2009 · Kommentar schreiben

Teaser Film Der Feuerteufel 1998-99 Heino Ferch - Peter Bender

Bildquelle und Bildrechte bei faudonmovies.com und Sat.1

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Szene Feuerteufel Teil 4B

In Lena´s Küche.

Lena streckt Bender ihr Glas mit dem Rotwein entgegen. Bender kommt näher.

Unseriös findet Bender nicht Lenas Verhalten, sondern den Fall, dass er Lenas Verhalten beurteilen würde.

Er hat die Weinflasche noch in der Hand, schenkt Lena nach.

Bender: ..wenn ich darauf antworten würde.

Lena: ..warum?

Bender steht jetzt auf Schrittweite vor Lena. Sie blickt ihn interessiert an.

Bender. Ich kenne die Person, die dahinter steckt. (

Wir treten näher, blicken direkt über Benders rechte Schulter auf Lena.

Lena: Du kennst mich?

Bender, verschränkt die Arme:

….vielleicht….

Lena will´s jetzt doch genau wissen. Sie stellt ihr Glas weg, konzentriert sich.

O.k….

Sie beugt sich zu Bender, hebt den Kopf:

Wer bin ich?

Bender fällt ihr ins Wort, verneint.

M. m.m.m. ..!

Achso. Lena lacht, denkt nach, korrigiert:

Wie bin ich?

Schnitt. Peter Bender und Lena von der Seite.

Wir sehen, dass sie nur zwei Handspannen voneinander entfernt stehen. Lena beugt sich vor, zu ihm hin. Nur sein Weinglas, das er gegen die Brust hält, bildet noch eine kleine Schranke. Bender hebt den Kopf, blickt leicht von oben auf Lena herunter: Bender:

Ungeduldig.

Emotional labil.

Verletzlich.

Nach verletzlich entsteht eine Pause, eine stille Pause zwischen den Beiden.

Lena lässt die Worte auf sich herabtropfen.

Bender blickt sie unverwandt an. Seine Beurteilung ist starker Tobak. Lena könnte jetzt eigentlich beleidigt sein.

Bender hat für diese sehr ehrliche Antwort einen Moment gewählt, der bereits von Lenas Vertrauen in ihn getragen ist. Und richtig. Lena kann das aushalten. Jetzt bekommt sie eine kleine Belohnung für ihre Tapferkeit.

Bender zieht den Kopf ein wenig nach vorne, spitzt die Lippen – es sieht aus, wie ein kleiner wohlwollender Kuss in die Luft, statt direkt auf Lenas Lippen…Bender, zärtlich:

Klug.

Lena blickt ihn erfreut überrascht fasziniert an. Sie ist jetzt offen. Für alles.

GottseiDankläutetdasTelefon!

Bender bewegt sich keinen Millimeter von Lena weg. Er blickt sie weiter an. Sein Spell, seine Faszination brechen nicht ab. Er nimmt das Handy ans Ohr und dialogisiert mit dem Teilnehmer.

Ja?

Ja!

Ja.

Schick` ihn hoch.

Lena und wir warten ungeduldig darauf, dass die Störung ein Ende hat.

Er sieht Lena unentwegt unbewegt weiter an. Nichts bricht ab. Lena und wir wollen das auch nicht.

Es klopft an der Tür. Verdammt. Verdammt noch mal.

Ein Junge kommt.

Pooh. Uns stehen die Schweißperlen auf der Stirn.

Der Junge: …ein Paket für Lena Schubert?

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Beinahe hätten wir abblenden müssen.. Wäre der Bote nicht gekommen, wären die Beiden mit Sicherheit in den nächsten 1,2 Sekunden übereinander hergefallen.

Was?

Quatsch.

Nein, natürlich nicht.

Nicht, um sich weh zu tun.

Was?

Was dann?

Das…

Das erklären wir Euch später, wenn ihr erwachsen seid.

1998-99 Heino Ferch (im Alter von 35) – Polizeipsychologe Peter Bender, Natalia Wörner – Die Kunsthistorikerin Dr. Lena Schubert, Axel Milberg – Restaurator und Professor für Alte und Neuere Kunstgeschichte Peter Grabowski.

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s.a.: Unseriös findet Bender nicht Lenas Verhalten, sondern den Fall, dass er Lenas Verhalten beurteilen würde. s.a.: Seriosität: Gehört das in den Fragenkatalog eines seriösen Interviews? Christian Weller zu Juliette Roland in „Der Anwalt und sein Gast“.

s.a. Bender.: Ich kenne die Person, die dahinter steckt. s.a.; Sie war es, die hinter allem steckt. Athos

s.a. Peter Bender geht einfach aus dem Krankenhaus weg, weil er seinen Fall verfolgen will. s.a. Straight Shooter: Bretz´Ausbilder verläßt das Krankenhaus ohne Erlaubnis aus demselben Grund.

s.a. Die Rolle von Axel Milberg ist eine Paraphrase auf seine Rolle in Es geschah am hellichten Tag.

16.12.2007

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Filmszenen I …er sucht Ihre Nähe…in: Der Feuerteufel Teil 3B. Heino Ferch – Peter Bender. Regie: Curt Faudon, 1998-99

4. März 2009 · Kommentar schreiben

Teaser Film Feuerteufel - Flames of Hell

Bildquelle und Bildrechte bei faudonmovies.com und Sat.1

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Vor der Szene.

Schon bald wird klar, dass ein Zusammenhang zwischen dem Anschlag und der Person Lena Schubert besteht.

Als Bender Lena nach Hause bringt, muss er einen maskierten Mann verjagen, der, – das sehen Bender und Lena direkt nach dem Vorfall,- Lena ein Kassiber in ihren Briefkasten geschoben hat.

Der Kassiber ist bildlich und textlich verschlüsselt, ein ikonografisches Rätsel.

Bender und Lena gehen in Lenas Wohnung, setzen sich in ihrer Küche.

Die Szene.

Close up Bender.

Wir sehen ihn im Profil. Bender trägt einen kragenlosen grauen Pullover, der seinen Nacken und Hals frei lässt.

Wir fühlen zwar die Unschuld dieses kleinen Désabille, gleichzeitig können wir uns nicht den starken erotischen Reiz abtun, den uns die Nähe dieses Mannes zuträgt;

- Nähe, die uns erlaubt, Benders Kopf, den kraftvollen Hals, die auffallend harmonisch geformte Ohrmuschel, die – aus welchen Gründen auch immer, - auf Intelligenz schließen läßt und seinen irgendwie anziehenden Nacken aus allernächster Nähe zu sehen.

Er hat seinen Mantel abgelegt, steht im Pulli am Fenster und blickt hinunter auf die Straße, auf der er gerade Lenas Verfolger verjagt hat.

Lena aus dem off:

Aber wieso riskiert er´s dann, hierher zu komm´ ?

Schnitt auf Lena, sie macht die üblichen Handgriffe, des Tee-Zubereitens:

.. und sich zu zeigen?

Bender dreht sich vom Fenster weg, verschränkt die Arme, lehnt an der Wand. Er hebt den Kopf, denkt nach. Wir fühlen, wie der Reiz seiner körperlichen Nähe ein wenig verdimmt mit Benders und unserem Nachdenken über Lenas Frage.

Bender:

Er sucht Ihre Nähe.

- konkretisiert:

Die Nähe von jemandem, der ihn versteht.

Lena, während sie zum Kühlschrank geht:

Ich soll diesen Irren versteh´n?

Wir wieder vor Bender, wieder nah. Mindestens so stark wie seine Worte nehmen wir die ruhige feste Körperlichkeit des Mannes wahr. Wieder zieht sie uns an.

Bender:

Diese Explosion war das Gewaltigste, was in Wien seit dem Krieg passiert ist.

Lena blickt Bender fragend an. Bender, sein Blick schweift im Raum, immer noch nachdenkend:

Er möchte ein Zeichen setzen.

..und das muss jemand lesen können:

Bender wirft einen raschen Blick zu Lena:

- Sie!

Lena, verständnislos: ..ich…?

Bender, fast schüchtern, zögert, dann, schnell, leise:

Mhm.

Lena setzt sich, fragend:

……….Warum ich?

Bender – Er denkt längere Zeit, so als ob er mit sich selbst in Abstimmung sei, ob er Lena seinen nächsten Satz zumuten kann.

Er scheint zu wissen, dass er Lena schockieren wird, atmet ein. Sein Blick klickt auf Lena. Leise:

….. er kennt Sie.

Keine gute Nachricht. Lena nimmt sie bewegungslos hin. Scheinbar sind ihr die Folgen des Satzes noch nicht ganz bewusst. Bender relativiert:

Was aber nich´ heißen muss, dass Sie ihn kenn´.

Bender setzt sich zu Lena an den Tisch. Der Kassiber, ein orangerotes Blatt (s.a. Hölle im Kopf) liegt aufgefaltet da.

Bender zieht das Blatt vorsichtig an einer Ecke – er ist gewohnt, Beweismaterial möglichst nicht zu berühren – zu sich her.

Bender: Sind die möglicherweise auch von Bosch?

Lena: Ja.

Wir sehen das Bild. Es zeigt drei Bildausschnitte. Ein Herz als Standarte auf einem Heuwagen, ein nacktes Menschlein, über das tropfender ein Blutfleck gemalt ist und eine brennende Stadt im Dunkel.

Lena, sie deutet auf das Herzbild: Das hier ist aus dem Heuwagentryptichon. Das Heu war früher Sinnbild für die Wertlosigkeit.

Einfügen Bild

Peter Bender (Heino Ferch)

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Dr. Lena Schubert (Natalia Wörner)

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Bender sieht Lena wach an, er denkt nach, führt weiter:

Was bedeutet das Herz?

Lena:

Das Herz ist hier kein Liebessymbol, sondern – gehört zu dem Stand eines Quacksalbers – der den Menschen Heilung verspricht.

Bender entschlüsselt probehalber: …..Betrug?

Lena: Möglich.
Wobei – das Thema des Bildes ist die Gier.

Bender denkt weiter nach.

Bender: Sagt Ihn´n der Satz was?

Lena: Ich kann kein polnisch.

- Der Ausschnitt hier in der Mitte ist merkwürdig. Das is nich´so , wie im Original.

Bender assoziiert: …ein Ausschnitt…-…Teil eines Ganzen…..

..was is´, wenn der Anschlag auf´s Museum auch nur ein Teil eines Ganzen ist?

Er blickt Lena an, sie erschrickt. Benders Entschlüsselung, wäre sie richtig, wäre folgenreich.

Bender, direkt auf Lena zu:

Ein Anfang – möglicherweise?

Insert auf den Bildausschnitt mit dem nackten Menschlein, dann auf die brennende Stadt.

Bender bricht ab. Stellt seine Teetasse ab, packt den Kassiber zwischen ein paar Zeitungsblätter.

Close up Lena. Wir sehen, dass sie extrem besorgt, ja eigentlich schon fast in Angst, verängstigt ist.

Bender grüßt beim Aufstehen:

Gute Nacht. Erhebt sich.

Lena:

Gute Nacht.

Er will gehen.

Ein paar Sekunden wartet Lena, dann. Lena:

Könn´Sie bleiben?

Bender kann. Und: Bender behält leider Recht. Die Explosion war der Anfang einer Anschlags-Serie. .. und jedes Mal werden weitere Werke des genialen und einzigartigen Malers Hieronymus Bosch zerstört….

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1998-99 Heino Ferch (im Alter von 35) – Polizeipsychologe Peter Bender, Natalia Wörner – Die Kunsthistorikerin Dr. Lena Schubert, Axel Milberg – Professor für Alte und Neuere Kunstgeschichte Peter Grabowski. Komisch – häufig haben in Filmen Protagonist und Antagonist denselben Vornamen. Wozu soll das gut sein?

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Peter Bender hat – dem Himmel sei Dank – wohlgeformte Ohren. Ist nicht so wichtig? Finden wir schon. Ein Mann mit Blumenkohl-Ohren oder Dumbo-Ohren, wie der akutuelle James Bond Darsteller- kann das wirklich was werden..? Disqualifizieren den Ärmsten nicht seine Dumbo-Ohren immerzu und immerzu??? Ich… muss immer hingucken. James Bond mit Watschelohren…Hmm…
9.12.2007

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