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Fernsehtipp Heino Ferch: Das Konto. Samstag, 26. April 2008 01:40H Teil 1 und 03:15h Teil 2 ARD Regie: Markus Imboden 2003

5. März 2009 · Kommentar schreiben

Teaser Film Das Konto Heino Ferch - Dr. Michael Mühlhausen

Donnerstag, 28. Dezember 2006
20.15-21.45 3SAT


„Das Konto“
Storyline Das Konto

Thriller, Deutschland, 2003, 90 min, Folge 1
Regie: Markus Imboden („Auf ewig und einen Tag“, “Hunger auf Leben“, „Ich habe nein gesagt“, „Frau Rettich, die Czerny und ich“, „Heidi“)

mit:

Heino Ferch,

Julia Jäger,

Jürgen Schornagel,

Hermann Beyer,

Uwe Steimle,

Franziska Petri,

Josef Bierbichler


Freitag, 29. Dezember 2006
20.15-21.45 3SAT


Das Konto
Thriller, Deutschland, 2003, 90 min, Folge 2
Regie: Markus Imboden („Auf ewig und einen Tag“, “Heidi“)

Porträt ZDF Ferch

Porträt ZDF Schornagel

Porträt ZDF Bierbichler

Filmografie Julia Jäger

„Das Konto“ auf Filmszenen-ignazwrobel

7.12.2006

Kategorien: Das Konto · Fernsehtipp
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Filmszenen I „..weil ich auf Dich aufpassen will.“ in: Das Konto Teil 8. Heino Ferch als Dr. Michael Mühlhausen. 2002-2004

21. Februar 2009 · Kommentar schreiben


Bildquelle und Bildrechte bei www.zeno.org

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„…weil ich auf Dich aufpassen will.“

Hamburg. Direkt vor Charlottes Beerdigung.

Mühlhausen ist immer noch auf der Flucht. Das heißt, er kann an der Beerdigung seiner Frau nicht teilnehmen, er würde direkt am Grab verhaftet werden.

Er wird, so hören wir ihn im Gespräch mit seiner Schwägerin, in den nächsten Wochen versuchen, Beweise für seine Unschuld zu finden. So lange bleibt Hannah bei Nicole und Gerard.

Vor der Szene

Ein Seerosenteich-Bild von Claude Monet füllt den Bildschirm. Hellgrüne Blätter schwimmen auf der dunklen Wasserfläche, violette Blütenreflexe eines großen Busches spiegeln sich im Wasser.

Wellenkreise ziehen langsam über die Teichoberfläche.

Die Luft ist satt und feucht, es regnet wohl bald, Amseln zwitschern.

Die menschliche Staffage im Bild: Mühlhausen und seine Tochter am Ufer.

Schnitt. Nahaufnahme.

Das Mädchen weint leise, sein Gesicht ist tränennass. Mühlhausen gibt seinem Kind zwei weiße Rosen.

Eine von mir, eine von Dir. Machst Du das?

Hannah wird die Blumen für sich und ihren Vater als letzten Gruss an Charlotte auf den Sarg legen.

Als das Kind schon im Auto sitzt, übergibt Nicole Mühlhausen den Briefumschlag von Charlotte, der das Mühlhausen entlastende Material von Dirk Osterwald enthält. Mühlhausen geht damit sofort zum Staatsanwalt.

Er muss in Untersuchungshaft. Seiner Bitte

Eine Stunde!

wird stattgegeben. Er darf an der Beerdigung seiner Frau teilnehmen.

Die Szene.

Die Beerdigungsfeier ist bereits fast vorüber, als Mühlhausen am Friedhof ankommt.

Nicole und Hannah werfen gerade eine Handvoll Erde auf den herabgelassenen Sarg, als wir im Hintergrund Motorengeräusch hören. Die beiden blicken sich um.

Ein weißgrüner Polizeiwagen fährt vor, hält. Ein zweiter Polizeiwagen, zivil, fährt noch dichter an die Gräberstraße heran, hält ebenfalls.

Der Beifahrer, ein Beamter in Zivil, entsteigt dem Wagen, geht um ihn herum und öffnet die rückwärtige Tür. Mühlhausen steigt aus.

Er konnte die Tür nicht selbst öffnen. Seine Hände sind mit Handschellen auf dem Rücken gefesselt.

Der Beamte nimmt ihn sofort am Arm und führt ihn näher an die Beerdigungsstätte heran. Da die Feier zu Ende ist, kommen Mühlhausen alle Gäste der Feier entgegen. Lilly ist unter ihnen. Sie bleibt vor ihm stehen, fasst ihn an der Schulter. Die Hand zur Kondolenz kann sie ihm nicht reichen

Mühlhausen nimmt ihre Beileidsworte entgegen, wird weiter geführt.

Die Kamerafahrt aus der Distanz neben Mühlhausen und den Beamten zeigt uns nacheinander alle Besucher der Feier. Sie kommen ihm entgegen, alle nacheinander starren ihn an.

Jetzt biegen Mühlhausen und die beiden Beamten ab, kommen auf uns zu.

Direkt vor dem Grab öffnet man eine Handschelle, Mühlhausen tritt vor seine Tochter. Die beiden sind allein am Grab. Hannah hat immer noch die beiden Rosen in der Hand.

Er nimmt die eine und dreht sich dem Sarg zu. Es dauert eine Weile, bis er sie wirft. Er verabschiedet sich von dem Menschen, der dort unten liegt.

Die zweite Rose fällt herab, zwei Rosen liegen jetzt auf dem Sarg.

Wir stehen hinter Mühlhausen und seiner Tochter. Michael legt seinen Arm um die Schultern seiner Tochter. Wir sehen die offene Handschelle an seinem Handgelenk.

Hannah traurig

Mußt Du jetzt ins Gefängnis?

Mühlhausen, sachlich, sanft, nicht unzuversichtlich:

Du, es gibt eine ganze Menge zu klären und das wird ein paar Wochen dauern.

Hannah:

Wochen – oder Jahre?

Mühlhausen:

Na, die werden mich bald freilassen.

Hannah:

Wieso bist Du Dir da so sicher?

Michael denkt ein wenig, dann zieht seine Tochter an sich. Er flüstert ihr seine väterliche Beruhigung zu:

Weil ich auf Dich aufpassen will.

Er küsst sein Kind auf die Stirn, hält sie ein wenig fest. Beide stehen einen Moment ruhig da. Seine Zuversicht überträgt sich zögernd auf Hannah, sie lehnt sich gegen ihren Vater, traurig zwar, aber…

Man wird sehen.


2002 – 2004 Heino Ferch – Dr. Michael Mühlhausen, Nadine Fano – Hannah, Peggy Lukac – LillyFroebe


————-

Kommentar:

Die eigenartig überzogene Sicherheitsmaßnahme, Mühlhausen die Hände auf

den Rücken zu fesseln –er hat sich ja selbst gestellt, es besteht keine

Fluchtgefahr – scheint darauf zu deuten, dass uns hier ein Symbol

gezeigt wird.


Die

Handschellen berauben ihn jeglicher Handlungsmöglichkeit, machen ihn

zum „Ganz anderen“, richten eine Wand zwischen ihm und den anderen

Menschen auf. Das Angestarrt-Werden setzt diese Tatsache in ein Bild

um.


Die Fesselung ist der allerletzte Schritt auf Mühlhausens Weg aus der

Normalität in die Extremsituation, in das Ausgesondertsein aus der

Matrix eines normalen Lebens, eines normalen Alltags, macht es

körperlich fühlbar.

Es ist kein Traum, kein Alptraum, es ist

leider die Realität, es gibt kein Erwachen, er ist wach, er ist seiner

Autonomie beraubt. Andere, der Staat, die Staatsanwaltschaft werden

über ihn entscheiden.

Nur für den Abschied von seiner Frau und für die Umarmung mit seiner

Tochter gibt ihm das System, der Beamte, kurz seine Selbstregie zurück.

Der Beamte öffnet eine Handschelle.


Dieser Moment der Selbstregie ist der Moment, da wir Zeugen seiner

Selbstverpflichtung werden. Er wird und will sein Kind schützen. „Weil ich auf Dich aufpassen will…“ sagt er und nimmt seine Tochter in den Arm.


Ende des Films.


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Filmszenen I „…Charlotte ist tot.“ in: Das Konto Teil 6a. Heino Ferch als Dr. Michael Mühlhausen. Regie: Markus Imboden. 2003-2004

21. Februar 2009 · Kommentar schreiben


Bildquelle: www.daserste.de, Bilder: Boris Laewen vlnr: Julia Jäger, Heino Ferch, Franziska Petri, Heino Ferch, Jürgen Schornagel

„…Charlotte ist tot.“ in: Das Konto Teil 6a. Heino Ferch als Dr. Michael Mühlhausen. Regie: Markus Imboden. Buch: Martin Pristl, M. Imboden, 2003-2004

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„…Charlotte ist tot.“

Vor der Szene

Dr. Mühlhausen führt ein letztes Telefonat mit seiner Frau Charlotte, die das belastende Unterlagenmaterial von Dirk Osterwald im Hotel Atlantik bei sich hat. Dr. Funke ist ebenfalls im Hotel auf einer Tagung. Sie will ihm die Unterlagen zeigen und ihn warnen.

Mühlhausens dringende Bitte an seine Frau, diesen gefährlichen Vorstoß zu unterlassen, bleibt ungehört. Charlotte hat den Telefonhörer, abgelenkt von Funkes Auftauchen im Hotelfoyer, zu früh aufgelegt.

Mühlhausen sieht keine andere Möglichkeit, Charlotte abzufangen, als sich selbst ins Hotel Atlantik zu begeben. Über den Lieferanteneingang findet er unbemerkt Eintritt und eilt gehetzt das Feuerflucht-Treppenhaus hinauf Richtung Zimmer.

Durch ein offenes Fenster geht sein Blick zufällig hinunter auf das Dach des Verbindungstraktes von Vorder- und Rückgebäude.

Auf dem Dach kniet ein Notarzt und versucht, eine Frau, die dort regungslos liegt, zu reanimieren. Das Gesicht der Frau ist überströmt von Blut, das aus ihrem Ohr gelaufen ist. Typisches Zeichen für Schädelbruch.

Mühlhausens zweiter Blick erkennt die Frau. Kein Zweifel. Es ist Charlotte.

Er muss hilflos zusehen, wie der Arzt offensichtlich nur noch den Tod feststellen kann. Sekunden später überdeckt ein Sanitäter die Leiche Charlottes mit einer Plane.

Ein offenes Fenster einige Stockwerke weiter oben erklärt den Zusammenhang. Charlotte wurde offensichtlich dort oben hinausgestoßen.

——

Dr. Mühlhausen macht sich per ICE auf den Weg nach Paris zu seiner Tochter, die bei der Familie seiner Schwägerin zu Gast ist. Er vermutet auch sie in akuter Gefahr und bittet Nicole, seine Schwägerin, per Telefon direkt aus dem Zug heraus, mit der ganzen Familie die Privatwohnung zu verlassen und im Café, in dem er, Mühlhausen, seine Frau kennengelernt hatte, auf ihn zu warten.

„…Charlotte ist tot.“

Die Szene.

Ankunft Mühlhausens im Gare du Nord, er zwängt sich zwischen Touristenmassen hindurch zum Ausgang und nimmt ein Taxi zum verabredeten Café , der Brasserie Grand Comptoir d´Alesia im 14. Arrondissement.

Er betritt die Brasserie, trifft am Tresen sofort auf seinen Schwager und fragt ihn nach einem kurzen Wort der Begrüßung nach Hannah, seiner Tochter. Die ist gerade im Lady´s Restroom. Mühlhausen wartet nicht. Er geht Richtung Tür, die zu den Toiletten führt. Seine Schwägerin Nicole kommt ihm entgegen.

Michael!

Was ist passiert?

Mühlhausens Antwort: ich muss gleich wieder weg.

Er geht sofort weiter zur rückwärtigen Tür, drückt sie auf und ruft gehetzt den Namen seiner Tochter.

Nicole geht ihm nach, äußerst besorgt, hält ihn an und dreht ihn zu sich her.

Michael!

Sag´ mir bitte, was los ist.

Bevor Michael antworten kann, kommt Hannah aus der Tür.

Papa!

Mühlhausen fährt herum, drückt sein Kind an sich, erleichtert.

Hannah..!

Seine desorientierte Erregtheit passt nicht zu seiner kumpelhaften Frage:

Alles klar?

Hannah nickt- verwundert. Sie spürt natürlich, dass etwas sehr Schlimmes sein muss, das ihren sonst so coolen Vater so extrem aufgeregt sein läßt. Sie geht sofort ohne Diskussion mit. Vater und Tochter bewegen sich Richtung Tür, Nicole folgt den Beiden

Wo willst Du denn hin?

Mühlhausen im Gehen, über seine Schulter:

Ich kann Dir jetzt nix erklären… …es geht nich.

Mühlhausen atmet immer noch heftig erregt.

Er bittet seinen Schwager Gerard um das Auto der Familie.

Können wir Euren Wagen haben? ..bitte!

Die Gruppe steht jetzt wieder am Tresen in Türnähe. Nicole lässt sich nicht abschütteln. Sie packt Michael am Arm, sieht ihn drängend intensiv an, betont jedes Wort, als sie fragt:

Wo ist Charlotte?

Michael erwidert Nicoles Blick gehetzt, unruhig, dann nimmt er ihre Hand, die noch immer auf seinem Arm liegt und zieht Nicole weg von seiner Tochter Hannah und Gerard, seinem Schwager.

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