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Filmszenen I…ich habe keine Angst vor intelligenten Frauen… Heino Ferch – Heinrich Schliemann. Teil 2. In: Der geheimnisvolle Schatz von Troja. Regie: Dror Zahavi 2005-2007

2. März 2009 · Kommentar schreiben

Teaser Film Der geheimnisvolle Schatz von Troja

Filmszenen I…ich habe keine Angst vor intelligenten Frauen.. Heino Ferch – Heinrich Schliemann. Teil 2. In: Der geheimnisvolle Schatz von Troja. Buch: Don Bohlinger, Regie: Dror Zahavi. 2005-2007

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Frau Neumann Teil 2

Insert. Close Up:

Ein prachtvolles Weinglas, in das rubinroter Wein gegossen wird. Eine Frauenstimme:

Übrigens herzlichen Glückwunsch…... wie ich hörte, haben Sie wieder geheiratet….

Schnitt.

Schliemann nah im Profil, im Hintergrund des herrschaftlichen Salons: Michaela Neumann in einem royalblauen bodenlangen Seidenkleid.

Schliemann:

Vielen Dank!

Michaela ist vor ihn getreten, er blickt ihr direkt ins Gesicht.

Seine innere Haltung wirkt sehr verändert seit ihrem letzten Zusammentreffen - sie ist von einer höflich ruhigen Distanziertheit, die ihn sehr ritterlich, männlich erscheinen lässt. Wir ahnen eine Gefühlsmischung aus leiser Verletztheit – er hat ihren „kleinen Scherz“ mit ihm nicht vergessen – und dem Wunsch objektiv zu sein. Dennoch fragen wir uns, ob sein Satz

Ich weiss, es kommt von Herzen.

nicht Ironie, leiser Sarkasmus, ist.

Michaela tastet die Situation ab. Flirtend:

Warum ist Ihre Frau nicht mit Ihnen gereist?

Schliemann ohne emotionalen Impact, aber offen:

Wir haben uns getrennt.

Am Satzende forscht sein Blick. Ihre Reaktion interessiert ihn.

Michaela sofort, in hohem Ton und kaum in der Lage, ihre Freude in höflichem Mittelton zu halten:

Ah! So rasch!

Wie lange waren Sie nochmal zusammen?

Schliemann Nur ein paar Monate.

Langsam, klar: Wir haben erkannt, dass wir beide von falschen Voraussetzungen ausgegangen sind.

Wieder forscht sein Blick in einem eigenartig mit männlichem Ego durchsetzten Interesse.

Michaela prostet ihm mit ihrem Glas zu. Schliemann stößt an, beide nehmen einen Schluck.

Ihre erste Frau war Russin, nicht wahr?

Ja.

Pause.

Interessiert: Warum?

Michaela:

Weil manche Dinge recht einfach sind. Ein deutscher Mann braucht eine deutsche Frau.

Schliemann lässt sich Zeit. Als er ihr antwortet

…Sie meinen eine Frau wie Sie?

hören wir ganz und gar keine Ironie. Nein, im Gegenteil, seine Stimme prickelt angenehm über unsere Haut, wie die Berührung einer Vogelschwinge.

Michaela lacht. Aber nein. Ich wär´ Ihnen viel zu kompliziert.

Wieder lässt er sich Zeit.

Falls sie mit kompliziert … intelligent meinen, …

Schnell, klar, unmissverständlich – ein Kompliment an Michaela:

…ich habe keine Angst vor intelligenten Frauen.

Eifersucht drängt sie zu einem stilistischen Ausrutscher. In pseudo-schmeichelndem Ton:

..zumindest nicht, wenn Sie zwanzig Jahre jünger sind als Sie, nicht wahr?

Sie kritisiert implizit seine Wahl einer deutlich jüngeren Gefährtin.

Schliemann sieht einen Moment an ihr vorbei, öffnet den Mund, sagt jedoch zunächst nichts.

Es ist ihr nicht gelungen, ihn zu beleidigen. Dann, – er fixiert sie durch seine Augengläser- :

Was ist mit Ihrem Mann?

Michaela:

Ich bin eher seine Assistentin, als seine Frau. – Frustriert: Und für seine anderen Bedürfnisse hat er diverse Damen.

Pause.

Schliemann:

..und Ihre Bedürfnisse?


Während seiner Frage bleibt sein Gesicht ganz ruhig, nur die rechte Gesichtshälfte spiegelt Erregung, er hebt er eine Augenbraue..

Sie nähert sich ihm.

Ihre Lippen suchen, dann küsst sie ihn fragend und flach auf den Mund. Er bewegt sich fast nicht. Ein wenig, wenig spiegelt er den Impuls, seine Kopfbewegungen wirken zwar wie eine Antwort, aber auch wie das leise Hin und Her für ein „Nein.“.

Das ist eine Botschaft. Michaela gibt auf und tritt wieder einen Schritt zurück:

Schliemanns Gesicht – er wünscht sich einen Moment noch den Kontakt mit Michaela. Aber sie:

Sie lieben sie noch.

Er hört ihre Worte – zögert-

Dann dreht er entschlossen den Kopf zur Seite. Hart:

Nein.

Armer Mann – sagt Michaela sehr sarkastisch – Ihr Leben ist nicht weniger tragisch als das Ihrer großen Helden.

Schliemann geht weg, ohne ein weiteres Wort. Er nimmt Hut und Stock.

Michaela fühlt sofort Bedauern für ihren letzten Satz.

Michaela Neumann (Claudia Michelsen)
C Stephan Rabold

Das hätte ich nicht sagen sollen, ich wollte Sie nicht verletzen.

Schliemann rettet sich in die höfliche Distanz. Sein Gesicht ist wieder so verschlossen, ja fast verkniffen, wie wir ihn anfangs kennen gelernt hatten.

Er:

Reservieren Sie mir einen Platz in Ihrem Museum.

– Für das Gold von Troja.

Eine knappe Verbeugung, er wendet sich zum Gehen.

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- – -

2005 – 2007 Heino Ferch ( im Alter von 43) – Heinrich Schliemann, Claudia Michelsen – Michaela Neumann.

Kommentar 1:

Wie immer, ist in „Filmszenen“ ist unser erster Arbeitsschritt das Aufzeichnen des Dialoges. Und gerade bei dieser Szene hier ist sehr deutlich spürbar, dass ein Dialog ohne die schauspielerische Kreation der Darsteller ist: ein Gerippe, eigentlich fast banal und langweilig.

Erst die emotionalen Kreationen von Ferch und Michelsen bringen den Kick.

Die innere Haltung Schliemanns, die Spannung zwischen Mann und Frau, der Stolz des Mannes, dessen Verletzung immer mehr aufgedeckt wird, die Einsamkeit der Frau, das Aufladen der Situation mit Wunsch, Gegenwunsch und Nichterfüllung, die beinahe in einer offenen Beleidigung mündet und schlussendlich die Rückkehr zum offiziellen Ton, der die beiden wieder auf eine gesellschaftlich übliche Distanz bringt.

Das ist spannend, das ist interessant.

Kommentar 2:

Claudia Michelsen als Besetzung für Michaela Neumann war für eine komplette Abrundung des Subtextes, der Symbolbotschaften des Filmes, unabdingbar. Claudia Michelsen ist Katja (Der Anwalt und sein Gast), ist Sarah (Hölle im Kopf) ist der Topos Exfrau.

Groß, deutsch, älter, intelligent, von ähnlichem Beruf wie Schliemann (Archäologin) und wie wir hören werden, verlassen, möchte sie gerne immer wieder Anschluß an „unseren Mann“, an Schliemann (Heino Ferch).

Und Schliemann reagiert: Sein Körper bleibt ihren Versuchen gegenüber , ihn zu öffnen, glatt, uneindringbar, verschlossen. Ihre Hände gleiten an ihm ab, finden keinen Halt, ihr Kuss gleitet an ihm ab, bis auf eine minimale kaum wahrnehmbare Sehnsucht, die eigentlich eine alte Erinnerung ist. (wir erinnern uns an andere Projekte: Wellers furchtbarer Lauf gegen die Wand, der unglaubliche heißer Schmerz des am Boden Liegenden, Marc Hofmanns verletztes Vertrauen, die Richtstatt, kalte Rache, und Schliemanns Undurchdringbarkeit, Glätte, nur noch ein leises, ganz leises Gefühl von „Nein.“)

Alle Dialoge und auch Michaelas erstaunlich befriedete Haltung am Ende des Films bedeuten mehr als nur die Unterstützung der Film-Storyline.
Die ältere Frau freut sich am Ende der Geschichte über das Glück und den Erfolg des Mannes, der mit seiner jungen Frau seinen Seelenfrieden gefunden hat.

Die alten Konto-Debiti scheinen ausgeglichen.

27.5.2007

Kategorien: Das Baby der schwangeren Toten - Mein Kind soll leben
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Filmszenen I „…Sie müssen sich das nicht ansehen. !“ Heino Ferch als Michael Brauer. Teil 3A in: Das Baby der schwangeren Toten.1993-1994

23. Februar 2009 · Kommentar schreiben

„…Sie müssen sich das nicht ansehen. Sie quälen sich doch nur!“ Heino Ferch als Michael Brauer. Teil 3A in: Das Baby der schwangeren Toten. Buch und Regie Wolfgang Mühlbauer, Bavaria Film für RTL 1993-1994

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Die Szene


Krankenhaus. Lift.


Die Lifttür geht auf, Micha tritt zu uns auf den Gang. Eine Schwester eilt in hohem Tempo an ihm vorbei. Micha schafft es gerade noch, zu fragen:


Wie geht´s Marina, Schwester Anna?


Schwester Anna rennt an ihm vorbei, dreht sich rückwärts zu ihm, während sie weiter rennt.

Tut mir leid – sieht ganz schlecht aus.

Und ist verschwunden.


Micha und wir gehen den Gang entlang bis zur nächsten Glastür.


Dort steht: ZUR INTENSIVSTATION


Aus dem Off ruft eine nervöse Männerstimme, (es ist Dr. Baumann, wie wir gleich sehen werden. )


Wo bleiben die denn mit der Dialyseeinheit?


Unruhe, hohes Tempo. Micha kommt ganz unvorbereitet aus seiner ruhigen Stimmung in dieses hohe Tempo hinein.


An der Glastür steht Dr. Baumann im blauen sterilen Kittel, wartet, offensichtlich auf das Gerät.


Micha leise:


Was ist passiert?


Dr. Baumann erregt, streng, wehrt ihn mit einer Geste kategorisch ab:


Halten Sie mich jetzt nicht auf – oder wollen Sie, dass sie abnippelt?


Um ihn herum Einsatzstimmung – routiniert, aber deutlich zu fühlen, ein Wettlauf-gegen-die-Zeit.


Micha setzt an, will ins Zimmer hineingehen. Wieder wird er aufgehalten:


Sie warten besser draussen.


Mit Micha gelingt uns ein kurzer Blick ins Krankenzimmer.


Alle drei Ärzte , Professor Lindhoff, der Chefarzt, Professor Stuck, der verantwortliche Leiter und Dr. Baumann, stehen am Bett, drei Schwestern eilen hin und her. Wir hören:


Kammerflimmern ….. Adrenalin – ……. nochmal Adrenalin…..


Die Überwachungsgeräte geben mit unregelmäßigem Piepsen Marinas Herztöne wieder.


Schwester Anna bereitet die Dialysestation vor, eine zweite Schwester legt eine Infusion an. Wir sehen über Michas Schulter in den Raum. Micha muß ausweichen, eine dritte Schwester rollt schnell einen Wagen an ihm vorbei.


Endlich erblickt Schwester Anna ihn, rennt ihm entgegen, zur Tür, will die Türblätter der Schiebetüren vor ihm zuziehen, ihn ausschließen, um ihm den Anblick zu ersparen.


Micha zu Schwester Anna:


Was ist denn…..


Sie, erregt: drängt ihn zurück, nimmt ihn am Arm und schiebt ihn ins Nebenzimmer.

Sie gehen jetzt besser da rein!


Aus dem Nebenzimmer kann man durch eine Glasscheibe ins Krankenzimmer sehen.


Micha

Was ist denn mit ihr?


Schwester Anna sagt endlich ein klares Wort:


Die Nieren haben versagt.

Das Herz spielt nich´ mehr mit.

Wir versuchen alles.


Sie legt ihm, – eine Geste der Beruhigung, -kurz die Hand auf die Schulter, verlässt dann schnell den Raum durch eine zweite Tür, die ins Krankenzimmer zurückführt.


Durch die quergestellten Lamellen der Jalousie blicken wir mit Micha in das Zimmer, in dem Marinas Leib intensivmedizinisch behandelt wird.

Dr. Baumann bereitet die Defibrillation vor. Der Defibrillator steht hinter ihm, er nimmt die beiden Elektroden, Kontaktgel wird aufgetragen, er reibt die Elektroden aneinander.


Schnitt. Nahaufnahme Micha.


Micha verfolgt mit runden ängstlichen Kinderaugen die Vorgänge.


Er hat so etwas noch nie gesehen,

er weiß noch nicht, was gleich passieren wird.


Blick auf das Bett. Acht Personen umstehen es. Dr. Baumann setzt die Elektroden unter dem Schlüsselbein und am unteren Rippenbogen an, Pause, der Trafo lädt.


Alle weg vom Bett.


Er drückt auf den Auslöser. 300 V kontrahieren die Muskeln, der Körper bäumt sich hoch auf.


Wir hören einen dumpfen Paukenschlag, gefolgt von einem hohen Piepston, keine Systole. Immer noch unkoordiniertes Gekrakel auf dem Bildschirm. Der Piepston zeichnet akustisch Flatline.


Im Moment des Stromschlages Close up auf Michas Gesicht.


Er kann nicht offen halten, nicht dabei bleiben, nicht beobachten.


Augen und Mund schließen sich, wie unter Schmerz, als hätte er selbst in sich einen Ausläufer des Stromstoßes gefühlt. Sein Kopf sinkt langsam ab, er zieht sich aus dem Anblick, weg.


Er kann nicht.


Er kann das nicht ertragen, nicht mit ansehen, was hier direkt vor ihm mit dem Körper seiner Frau passiert.

Er kann nicht mehr zusehen.


Bildschirm des Pulsmessers. 140 zu 99 keine regelmäßigen Sys- und Diastolen. .


Schwächliches Gekrakel der Aufzeichnungskurve:


Der Baumann:

kein Sinusrythmus.


Micha kann doch nicht permanent wegblicken. Seine Aufmerksamkeit wird wieder zu Bett gezerrt, er muss sehen, was das, was er hört, bedeutet.


Er weint. Tränen stehen in seinen runden Kinderaugen.

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1993-1994 Heino Ferch (im Alter von 30)… Michael Brauer, Rosel Zech Betti Ley, Anna Utzerath Marina, Udo Wachtveitl Dr. Baumann, Hanns Zischler Prof. Stuck, Eva Kryll. Prof. Sutter, Angelika Bender..Sr. Susanne

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Filmszenen I „…Sie müssen sich das nicht ansehen!“ Heino Ferch als Michael Brauer. Teil 3B in: Das Baby der schwangeren Toten. 1993-1994

23. Februar 2009 · Kommentar schreiben

Teaserbild zum Film Das Baby der schwangeren Toten

Sie müssen sich das nicht ansehen. Sie quälen sich doch nur.

Heino Ferch als Michael Brauer. Teil 3B in: Das Baby der schwangeren Toten. Buch und Regie Wolfgang Mühlbauer, Bavaria Film für RTL 1993-1994

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Halbtotale.

Jetzt sind wir drei Schritte hinter Micha, sehen ihn und durch die Scheibe sheen iwr  in das Zimmer.

Micha steht vor den Handwaschbecken des Vorbereitungsraumes. Beiseite geschoben, dort abgestellt, geparkt.

Keiner ist bei ihm, als er die Quälerei mit dem Körper des Menschen miterleben muß, der ihn eben noch am nächsten stand.

Unmittelbar vor ihm läuft etwas ab, das aussieht wie Folter, wie eine Art Inferno.

So scheint er es zu erleben. Er sieht keine intensivmedizinische Rettungsaktion, er sieht Folter.

Endlich kommt Sr. Susanne. Sr. Susanne leistet schon die ganzen Monate psychische Unterstützung, sie unterstützt die menschliche Seite, betreut seelisch, wo es dringend nötig ist.

Sie nimmt Micha am Arm und führt ihn weg.

Sie müssen sich das nicht ansehen. Sie quälen sich doch nur.

Micha lässt sich wegführen.

Dr. Baumann setzt zum zweiten Stromstoß an.

Schnitt.

Später.

Der Herzschlag hat sich normalisiert , die Dialyse läuft. 25. Woche. Die Geburt ist geplant für die 28. Woche.

Die meisten finden , solange da Baby lebt, kann man nicht abschalten. sagt Schwester Susanne.

Professor Sutter: Der Zustand einer Hirntoten lässt sich nicht beliebig lang stabil halten.

Als Marinas Zustand, ihr Blutdruck und die Sauerstoffstättigung des Blutes weiter absinken, entscheidet man sich, in der 26. Woche, das Kind zu holen.

Es geht nicht länger, die Durchblutung der Plazenta hat sich verschlechtert. Das Baby wird geholt. Per Kaiserschnitt.

Micha und Betty am Brutkasten. Das Kind ist da. Alles bestens. Sr. Susanne zu Betty:

„Freuen Sie sich über ihr Enkelkind. Sie ist ein gesundes kleines Mädchen.“

In Gegenwart von Betty, Micha und der Ärzteschaft beendet man die apparatemedizinischen Maßnahmen. Betty und Micha verabschieden sich von Marina, eine Umarmung, ein letzter Kuss. Dr. Baumann schaltet.ab.

Schnitt.

Spätwinter. Grünanlage. Sonne. Eine sonnige Allee in einem Stadtpark, Isarauen München oder Lechauen Augsburg. Auf uns zu kommt ein Mann, das kleine Mädchen neben ihm schiebt seinen eigenen Kinderwagen.

Michas sympathische Jungmännerstimme erzählt im off:

Noch vier Monate musste die Kleine im Krankenhaus aushalten.

Aber inzwischen ist sie in gesundes munteres Mädchen, das sich alle Herzen im Sturm erobert. Auch ihre Großmutter hat sie längst total eingewickelt. Sie besucht uns regelmäßig.

Der Mann, Micha und das Kind, sind nähergekommen. Eine Frau ruft aus dem Off das Kind:

Hallo, Marina!

Es ist die Nachbarin. Sie hält ihre eigene Tochter an der Hand. Ihre Kleine reißt sich los, Anlaß, nach ein paar Worten weiter zu gehen.

Also! Tschüs.

Micha setzt sich am Kinderspielplatz auf die Schaukel und nimmt seine Tochter Marina auf den Schoß, die beiden schaukeln, zum großen Vergnügen des Kindes.

Ein junger Vater,
eine junge Mutter,
zwei Kinder,
eine sonnige Parkanlage,
irgendwo in einem Wohngebiet,
irgendwann an einem sonnigen Spätnachmittag
im Spätwinter.

Normalität.

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1993-1994 Heino Ferch (im Alter von 30)… Michael Brauer, Rosel Zech Betti Ley, Anna Utzerath Marina, Udo Wachtveitl Dr. Baumann, Hanns Zischler Prof. Stuck, Eva Kryll. Prof. Sutter, Angelika Bender..Sr. Susanne

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