Bildquelle und Bildrechte: Fox Pictures und Scott Free Productions.
Vor der Szene.

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Der Londoner Börsenhai Max Skinner wollte eigentlich nur kurz nach Luberon in Frankreich fahren, um dort die Nachlassangelegenheiten seines kürzlich verstorbenen geliebten Onkels Henry zu regeln.
Der Nachlass ist ein – wie es scheint – vernachlässigtes Weingut. Das Bouquet seiner Reben schmeckt „wie nasser Hund“ und verursacht zudem Katzenjammer. Schwierig, für ein Weingut solcher Qualität einen Käufer zu finden.
Max muss länger bleiben, als gedacht. Und dann überfährt er beinahe auch noch eine lokale Schönheit, weil er sich statt auf die Straße auf den Boden seines Leih-SMART konzentriert hatte.
Die Schöne trifft er bald wieder.
Leider hat sie seinen „Angriff“ nicht vergessen.
Max war im leiterlosen leeren Schwimmbeckenvon Onkel Henrys Garten gefangen. Das bejahrte Sprungbrett hatte unter ihm seinen Geist aufgegeben. Jetzt hilft die Schöne ihm heraus. Indem sie die Wasserhähne aufdreht – und weggeht. Max darf noch einmal seinen Freischwimmer machen, bis das Wasserspiegel ihn endlich aus dem Becken hebt.
Max, der Feuerkopf, hat sich trotzdem – oder deswegen – in diefeurige Schönheit verguckt. Sie heißt Fanny (Marion Cotillard)
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und bedient in einem Touristenlokal.
Ein lauer Sommerabend, der Laden ist voll und Max macht Punkte, indem er spontan anpackt.
Er bedient mit.
Schließlich hat er in Harvard mal gekellnert. Irgendwann ist alles im Leben mal zu etwas gut.
Zur Belohnung darf er Fanny ausführen.
Man geht in ein Gartenlokal mit Freilichtkino. Jaques Tati: Mon Oncle.
Die Szene
Es ist früher Abend. Ein lauerSommerabend, die Leute sind leicht bekleidet. Wir drängen uns zusammen mit Max durch die Platanenallee eines vollbesetzten Gartenlokals, die Atmosphäre ähnelt einem Biergarten oder der abendlich bevölkerten Flaniermeile in einer südlichen, vielleicht italienischen Stadt.
Wir allerdings sind in Frankreich, in Luberon. Die Menschen spazieren, stehen mit Weingläsern in Händen, sitzen an Tischen.
Die Lampionketten in den Ästen der Bäume sind trotz Tageslicht schon entzündet, die Windlichter auf den Tischen ebenfalls. Im bewegten Gedränge nehmen wir eine Frau war. Sie steht ruhig zwischen all den vielen Menschen, sie scheint zu warten.
Max nah, er lächelt. Offenbar hat er sie entdeckt. Max hat sich in Schale geworfen. Ein Maurice Chevalier Jacket in bleu mit weissen Nadelstreifen, weisses Hemd ohne Krawatte.
Max, ein wenig eitel, nimmt seine Harvard College Schildpattbrille ab, steckt sie weg. Jetzt muss er zwar die Augen zusammenkneifen, um die erspähte Schöne nicht wieder zu verlieren, aber egal…
Fanny wartet. Sie spielt nervös mit ihrer Halskette. Max pirscht sich von hinten an, tritt dicht hinter sie, und säuselt ihr aus zehn Zentimeter Entfernung ins Ohr:
Sagte ich schon, dass Sie bezaubernd sind? (Hach, wie originell!)
Fanny hat ihn zwar vorher wohl schon kurz gesehen, man fühlt ihre Erwartung, erschrickt aber dann doch ein wenig, als er so plötzlich dicht neben ihr ist. Sie dreht sich zu ihm um, zeigt eine Reihe perlenweisser Zähne, als sie ihn anlächelt. Ihre Reaktion auf die Indiskretion seiner plötzlichen Annäherung ist schlagfertig:
Oui, als Sie mir vom Boden des Pools aus unter meinen Rock gesehen haben.
Max und Fanny stehen jetzt dicht voreinander. Max ist einen halben Kopf größer als Fanny. Sein Blick sucht einen Moment in der Ferne Hilfe – und klickt dann in ihre Augen:
Ach herrje – schuldig. Tut mir furchtbar leid.
Gott sei Dank darf man in Frankreich ja schon zur Begrüßung küssen. Zumindest auf die Wangen. Drei Küßchen auf Fanny´s Rosenwangen links – rechts – links versöhnen sie sofort wieder.
Jetzt noch einmal von vorne. Offizieller:
Max:
Bonsoir.
Auch Fanny:
Bonsoir.
Ein schneller Blick auf ihre Kleidung. Fanny trägt ein sommerliches Nichts aus hellem Chiffon mit Spaghettiträgern, ein goldenes Halskettchen verschwindet unter ihrem schulterlangen, schwarzbrauenen Haar.
Sehr hübsch.
Sie, ebenfalls mit Blick auf sein oldfashioned Jacket
Sie auch.
Er breitet die Arme aus, um das Jacket zu zeigen. Wir sehen, er hält eine Flasche Rotwein in der Rechten. Dem Etikett ist ausser den buchstaben C P nicht viel zu entnehmen. Max über seine Jacke:
Der letzte Schrei aus dem Hause Henry.
Fanny´s Blick gleitet auf die Flasche. Ihr Sachverstand in Sachen Wein ist, bei ihrer Herkunft aus dem Herzen eines weltbekannten Weingebietes, eine Selbstverständlichkeit. Fanny, überrascht und respektvoll:
Wow le Coin Perdú!
Max beobachtet ihre heftige Reaktion, und dreht sich auf ihre Seite, so dass beide das Etikett betrachten können. Fanny:
Das ist die erste Flasche, die mir begegnet.
Max, emotionslos. Er hat offenbar keine Ahnung:
Sie kennen den Wein?
Fanny
Er kostet ein Vermögen.
Fanny, nimmt etwas Abstand, – Als hätte sie einen Bestechungsversuch entdeckt, sie legt den Kopf schief:
Versuchen Sie, mich zu verführen, Max?
Max, stramm aufgerichtet wie ein Zinnsoldat:
Gott bewahre!! Nein, natürlich nicht. Der Gedanke kam mir nie in den Sinn – jedenfalls nicht öfter als sechs bis zehn Mal.
Während er spricht, sehen wir Fanny ins Gesicht. Wir können kaum etwas anderes wahrnehmen, als Fanny´s aussergewöhnlich schöne große Augen, deren dunkle Wimpern ihre Augäpfel weiss schimmern lassen wie Perlmutt.
Fanny wehrt seinen launig-abtastenden Witz nicht ab. Sie setzen sich harmonisch gleichzeitig in Bewegung, gehen dicht, Schulter bei Schulter, Max einen Schritt hinter ihr, in Richtung der Tische.
Geht noch weiter. Domain. Promessa. Pazienza.
Kommentar:
Das Original Movie Script ist als .pdf zum kostenlosen Download bereit unter: http://www.moviescriptplace.com/data/A%20Good%20Year.pdf
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Translations made by this program: http://www.online-translator.com/Default.aspx/Text?prmtlang=en are of aceptable quality (it is not error-free, but lesser horrible than google). To read a halfway decent translation – we recommend this one. http://www.online-translator.com/Default.aspx/Text?prmtlang=en
just compare the google translate with this.:
Before the scene.
The London stock market shark Max Skinner
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wanted to go, actually, only shortly after Luberon in France to regulate there the reduction problems of his recently late beloved uncle Henry.
The reduction is – as it seems – neglected vineyard. The Bouquet of his shoots tastes „how wet dog“ and, besides, causes cat’s misery. Difficultly to find a buyer, for a vineyard of such quality.
Max must remain longer, than thought. And then he nearly still crosses a local beauty because he had concentrated instead of upon the street on the ground of his lending Smart.
He meets the beauty soon again.
Unfortunately, she hasn’t forgotten his „attack“.
Max was caught in the empty swimming pool without leader by uncle Henry garden. The elderly springboard had given up his mind under him. Now the beauty helps him out. While she turns up the taps – and leaves. Max may make once again his non-professional swimmer, until the water level lifts him, finally, from the washbasin.
Max, the fire head, has seen wrong, nevertheless – or so – in the igneous beauty. She is called Fanny (Marion Cotillard)
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and serves in a tourist bar.
One lukewarm summer evening, the store is full and Max makes points, while he spontaneously deals with.
He serves with.
Finally, he has worked as a waiter in Harvard sometimes. Sometime everything a little bit feels well in the life sometimes to.
As a the reward he may date Fanny.
One goes to a beer-garden with open-air cinema. Jaques Tati: Mon Oncle.
The scene
Soon follows.
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offtopic
Kinotipp
Hereafter.

Ein Film von Clint Eastwood, das heißt,
Buch, Regie und Musik Clint Eastwood. Co-Produzent: Steven Spielberg.
Clint Eastwood ist jetzt achtzig Jahre alt. Und seine Filme werden Jahr für Jahr immer schöner und interessanter. Man möchte ihm wünschen, bei voller Schaffenskraft hundertzwanzig Jahre alt zu werden. Eastwood bleibt wach im Kopf, setzt sich auseinander, stellt immer neue Fragen, – und macht daraus interessante Filme.
Hereafter ist ein Film, der keinerlei Mätzchen nötig hat. Hundertprozentig sicher im Erzählfluss und in den Mitteln muss er uns nicht mit Schnittgewitter oder hektischer Charakterüberzeichnung über den Tisch ziehen.
Trotzdem folgen wir jeder Sekunde des Films mit großem Interesse. Toll ausgewählt der sehr pragmatische, erdige, kompakte, nicht durch Grazie oder Hübschheit anziehende Matt Damon als jemand, der eine sogenannte übersinnliche Gabe, nicht als Geldquelle, nicht als Talent, nicht als Segen, sondern als Last wahrnimmt.
Der Film folgt drei Figuren, ihm, einer Karrieristin nach einem Nahtoderlebnis – und einem kleinen Jungen, der seinen Zwillingsbruder verloren hat. Die Lebenslinien der drei Personen werden sich treffen.
Und zum Schluss ein Happy End, das in seinem unaufdringlichen Piano trotzdem eine kleine Sensation birgt. Der Film hat etwas ganz Besonderes: von einem Amerikaner gedreht, wirkt er nicht Hollywoodartig, man weiss manchmal nicht, ist es ein amerikanischer, englischer, französischer oder italienischer oder gar spanischer Film.