Bildquelle und Bildrechte: Universal und DreamWorx.
Der mit fünf Oscars prämierte Historienfilm über das Schicksal von
Maximus Decimus Meridus, dem “Commander of the armies of the North” der entmachtet, gefangen und zum Gladiatorendienst gezwungen wurde.
Der Gladiator, der Imperator Commodus im Zweikampf besiegte,
damit das Volk von Rom vom Tyrannen befreit werde….
Russell Crowe in seiner berühmtesten Rolle.
- Bildquelle und Bildrechte: Universal und DreamWorx.
eine Opfer- und Erlöserfigur, deren Schicksal erstaunliche Parallelen zu Apekten der Passionsgeschichte Jesu zeigt.
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Unsere Marginalien dazu auf
Passionstopoi Teil A:
Gladiator:
das Personal;
Passionstopoi Teil B:
Gladiator:
Die Leidensgeschichte des Erlösers;
.
und Passionstopoi Teil C:
Der Schauspieler:
Zwei Szenen der Passionsgeschichte zeigt der Film nicht explizit, sie werden in der Filmerzählung durch andere Gewichtung quasi übersprungen.
Wie eine Ergänzung der beiden fehlenden Filmszenen wirkt das, was folgte.
Legitimiert durch einen Bagatellvorfall in einem New Yorker Hotel, vergrößerten die Medien das andernfalls kaum erwähnenswerte Vorkommnis auf riesenhafte Ausmasse, die Bilder, Images, ikonografische Formeln, erzeugten.
Die Bilder, durch tausendfache Multiplikation zum ikonografischen Topos geworden, wirken wie Verbildlichungen de
r Passionsstationen, die mit dem Kapitel der Passionsgeschichte Gericht, Verurteilung und Zurschausstellung zu tun haben.
Jesus vor Kaiphas. - Jesus wird dem Gericht vorgeführt. Vergleichsbild 18. Nov 2005 – Vorladung des Schauspielers bei Gericht
und
Ecce homo – J
esus wird dem Volke vorgeführt.
Vergleichsbild vom 6. Juni 2005 - der Schauspieler wird aus dem Justizgebäude heraus- und der wartenden Menge vorgeführt. Für dieses Spektakel wurden eigens Absperrgitter aufgestellt, damit das Volk ihn besser sehen kann, die Presse informiert, und es kreiste sogar ein Hubschrauber mit Fotografen über der Stelle. Eine öffentliche Zurschaustellung, die jeden Vergleich mittelalterlicherlicher Prangerszenen spielend halten kann.
..ein absoluter Tiefpunkt in der ethischen Selbstkontrolle des modernen massenmedialen Betriebes und ein exemplarisches Lehrstück über die Funktionsweise des Kollektiven Unbewussten…
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Kinostart in Deutschland für The Next Three Days steht fest:
20. Januar 2011