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Wir empfehlen einem versierten Kinopublikum, das Spass am Spiel mit Realitätsebenen hat:
„den neuen“ von Dani Levy ( Komoedien: Mein Führer – die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler, Alles auf Zucker!)
Ein Who is Who der Deutschen Fernseh- und Kinolandschaft meist in Cameo Auftritten als sie selbst.
Wir erinnern uns gesehen zu haben: Katja Riemann, Jasmin Tabatabei (herrlich selbstironisch, wir sehen J.T., die rational kühle Denkerin unter den Actricen, nur ein paar Sekunden auf einer Party-Couch, sturzbetrunken, wankend, hirnleer, bei dem Versuch, ein Glas an die Lippen zu führen), Bully Herbig, Joseph Vilsmaier, Burghart Klaußner („Das weisse Band“); in Rollen:
Gottfried John (Berlin Alexanderplatz, Lilli Marleen, The Ogre, Proof of Life, Golden Eye, Asterix und Julius Caesar, ), Justus von Dohnány, unser zweitliebster deutscher Schauspieler mit Power Matthias Koeberlin, Meret Becker (Comedian Harmonists, Meine schöne Bescherung), „die“ Ferres, und einem „unserer“ Männer in Hollywood: Udo Kier. (dessen magischer Blick nur noch vom Blick der Schlange Kaa („vertraue miieeeeerrrr…“) übertroffen wird.
Alle in Bestlaune und mit deutlich sichtbarer Spielfreude, Heino Ferch zum ersten Mal mit rotem Haar, feuerrotem Haar sogar und nach langer Zeit mal wieder in einer Rolle, die Vollgas erlaubt.
Die Handlung verwirrt und überkreuzt Realitätsebenen, der Held, der Filmemacher Alfi Seeliger (Markus Hering) verliert die Übersicht, ob ein Regisseur ist, einen Film dreht, oder selbst eine Filmfigur ist die einen Regisseur spielt….die Verwirrung steigert sich, als er seinem Regisseur der ihn inszeniert, Dani Levy, in einer Szene begegnet. Der Inszenator versucht vor dem Regisseur mit deutlich sichtbarem schlechtem Gewissen zu fliehen….!?!
Wem der Film
Whisky mit Wodka gefallen, hat, der wird auch “Das Leben ist zu lang” etwas abgewinnen können.
Für Insider. Die Rolle des Arztes Dr. Mohr (Seliger beim Arzt: „Sie erinnern mich an den deutschen Schauspieler Heino Ferch.“ Mohr drückt die Eitelkeit weg, sichtbar geschmeichelt: „Das passiert mir ständig….!“ ) variiert die Rolle des Arztes in „Heilige Kühe“ (1993).

