Monatsarchiv: September 2009

Filmszenen I …der Roland ist verschwunden…Teil 1. in: Polizeiruf 110 – Jutta und die Kinder von Damutz. Heino Ferch – Uwe Rockstroh, 1994-95

Polizeiruf 110 Staffel 24 Folge 12.

….der Roland ist verschwunden.. Teil 1. in: Polizeiruf 110 – Jutta und die Kinder von Damutz. Regie: Bernd Böhlich, 1994-1995

Vor der Szene

Ein kleiner Ort in Ostdeutschland.

Arbeitermilieu.

Die Männer arbeiten beim Straßenbau, die Frauen beim örtlichen Versandhandel, Kleider einpacken. Der Straßenbauarbeiter Uwe Rockstroh (Heino Ferch) favorisiert zwei Frauen.

Eine, etwa fünf Jahre älter als er, Jutta Pahl und eine zweite, eine Marylin-Monroe-Kopie im roten Kleid namens Elvira Matzke, „Beverly“. Jutta hat zwei Kinder, ein Mädchen und den fünfjährigen Roland.

Jutta will, dass der leibliche Vater, Dr. Herbert Melchior Roland zu sich nimmt. Dr. Melchior ist jedoch in Begleitung seiner neuen Frau nach Damutz gereist, um Jutta mitzuteilen, dass in seinem Leben kein Platz für Roland ist.

Uwe, hemdsärmeliger Mustangfahrer, Biertrinker und Panzerkettchenträger interessiert nur der horizontale Sport. Bindung an eine zweifache Mutter ist für ihn undenkbar, er will nach Mallorca, nach Amerika, die Route Sixtysix auf einer Harley. Ohne Frau „Warum soll ich Stullen einpacken, wenns an jeder Ecke ne Dönerbude gibt? “ Auch ne Philosophie. Jutta und Beverly hält er solange warm.

Alles passiert an einem Nachmittag, einer Nacht und dem darauf folgenden Tag. Auf der Wiese am Fluß ist ein Rummel aufgebaut, Karussell, Biertische, Musik, Tanz. Jutta schmeißt sich an Uwe ran. Sie träumt von Liebe und Heirat.

Die Szene

Roland, der kleine, vielleicht fünfjährige Junge von Jutta Pahl und sein leiblicher Vater, Dr. Melchior sollen sich ein wenig näher kennenlernen. Oma Emmi (Gudrun Ritter) lässt den Mann mit dem Kind allein am Fluß spielen. Sohn und Vater unterhalten sich tasten sich aneinander heran, Dr. Melchior schenkt dem Kind einen Fotoapparat. Der Kleine beginnt sofort, damit Bilder zu machen.

Schnitt. Auf dem Rummel.

Biertische direkt am Flussufer, im Hintergrund das Schild der Fährenanlegestelle DAMUTZ.

Bildquelle und Bildrechte bei Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg


Wir sitzen an einem Biertisch. Der ist brechend voll leerer Bierkrüge, die Bauarbeiter haben schon ausgiebig getankt.

Die Unterhaltung ist laut und ausgelassen. Wir sehen Uwe Rockstroh am Kopf des Tisches im rotkarierten Bauarbeiterhemd, Ärmel bis zum Bizeps aufgekrempelt, strohblond, sonnenbraun, er diskutiert lebhaft mit seinem Kollegen.

Alle reden durcheinander. An seiner Seite sitzt Beverly, der Monroe-Verschnitt, ebenfalls blond, Peroxyd-blond.

Plötzlich steht Jutta da, sie reisst Uwe gewaltsam aus der Unterhaltung, packt ihn, dreht ihn zu sich

Heey!

Uwe will sich nicht von der Unterhaltung abbringen lassen, redet immer noch weiter.

Jutta zerrt ihn noch einmal zu sich her:

Ich muss Dich sprechen.

Uwe passt das gar nicht. Er versucht zuerst, unter Jutta durchzutauchen. Steht auf, als sie sich nicht abschütteln läßt. Jutta ist total aufgeregt, sie hält Uwe an den Schultern fest. Uwe:

Jetzt hab ich´s aber satt.

Jutta scheint wegen irgend etwas in großer Sorge, schlägt sich die Hand vor den Mund.

Von hinten streicht Beverly Uwe über die Hüfte, er soll zurückkommen.

Uwe zu Jutta.

Ich bin ein Gemütsmensch, ja? Aber diese…

Beverly tatscht Uwe immer wieder von hinten an. Uwe dreht sich genervt um. Scheucht Beverly mit ein paar Worten zurück, dreht sich wieder zu Jutta.

…. diese ewigen Grundsatzdiskussionen, die hab ich satt!

Jutta, weinerlich.

Es ist aber wichtig..

Uwe

Du setzt Dich jetzt hier hin und hör auf zu..

Jutta.

Bitte sag ihr, dass sie abhauen soll.

Uwe winkt ab. Er will nicht. Jutta übernimmt selbst das Ruder.

Zu Beverly.

Verp..ss Dich Du Nu..te!

Jutta kreischt, versucht zuzuschlagen. Uwe drängt sie von Beverly weg.

Beverly, im roten hautengen Kleid, lässt sich nicht lumpen, sie steht auch auf und versucht, Jutta zu schlagen. Uwes breiter Rücken verhindert entsprechende Treffer. Die beiden Frauen benehmen sich wie Furien, Uwe dazwischen versucht die beiden auseinander zu drängen, Beverly an den Armen zu packen… Geschrei.. Schnitt.

Nah die ältere Tochter von Jutta, vielleicht zehn.  Sie ist gerade herbeigelaufen.

Die Kleine ist auch ganz aufgeregt.

Jutta zu ihr:

Ja was ist denn?

Die Kleine:

Der Roland ist weg…..

Schnitt. Abend.

Polizei. Blaulicht. Am Wasser. Viele Leute stehen fassungslos herum, unter ihnen Dr. Melchior.

Jutta und Uwe werden herbeigeführt. Ein uniformierter Polizist begleitet sie. Das Paar ist noch in der leichten Sommerkirmeskleidung vom Nachmittag, sie hatten sich wohl gerade noch beim Tanzen vergnügt. Im jetzigen Moment scheint Jutta jedoch bereits zu wissen, was passiert ist.

Aus den Blaulichtblitzen der Polizeiautos heraus tritt der Arzt Jutta entgegen.

Es tut mir leid.

Jutta und Uwe nah. Jutta scheint innerlich weit weg oder wie in Trance. Uwe hat den Ernst der Lage begriffen. Er versucht, sich der Situation gemäß einigermassen korrekt zu verhalten und Jutta nicht von der Seite zu weichen.

Der Arzt zu Jutta:

Ich konnte nichts mehr tun, es war zu spät.

Jutta starrt vor sich hin. Scheinbar hat sie ihre Gefühle ganz abgeschaltet, um nicht zusammenzubrechen. Der Arzt:

Möchtest Du den Roland noch mal sehn?

Sie schüttelt den Kopf:

Wenn Sie sagen, dass er tot ist. ..

Schnitt. Wir stehen schräg hinter Uwe und sehen, dass eine Frau um die Vierzig, grauer korrekter Anzug mit Blazer, braunes glattes Haar, Makeup, auf Jutta zugeht. Es ist die Untersuchungsbeamtin.

Die Kommissarin:

Mein Name ist Voigt. Tanja Voigt.

Sie scheint mit Jutta mitzufühlen. Offenbar versteht sie, dass Jutta auf ihre ausgestreckte Hand mit dem LKA-Ausweis nicht reagiert.

Sie steckt den Ausweis wieder weg.

Zu Jutta:

Haben Sie jemanden, der sich um sie kümmert?

Uwe antwortet für Jutta:

Is schon in Ordnung.

Er stellt sich Kommissarin Voigt vor, gibt die Hand:

N´Abend Uwe Rockstroh.

Wir können ihm im Moment des Grusses ins Gesicht sehen, er deutet ein Nicken an, zieht den Kopf aber sofort danach wieder in den Nacken. Einen Augenblick lang wirkt er eigenartig feindselig.

Jutta sagt endlich etwas, sie starrt immer noch ins Nichts:

Sabine sollte auf ihn aufpassen.

Voigt

Wer ist Sabine.

Uwe hilft noch mal:

S´is seine Schwester.

Er bleibt dicht neben Jutta stehen und verfolgt den Dialog zwischen Jutta und der Kommissarin.

Voigt

Ja, dann fragen wir sie doch. Wo issie denn?

Jutta reagiert nicht.

Issie nich hier?

Jetzt schüttelt sie den Kopf.

Frau Pahl,- können Sie sich vorstellen, wo Ihre Tochter sein könnte?

Jutta redet nicht. Ihr Kopfschütteln kommt verzögert, offensichtlich steht sie unter Schock.

Die Kommissarin:

Versuchen Sie bitte, sich zu erinnern, wann Sie sie das letzte Mal gesehn haben.

Wieder schüttelt Jutta nur den Kopf. Wir erkennen, sie will sagen, sie kann sich nicht erinnern.

Dann sagen Sie mir bitte, was er heute anhatte.

Jutta blickt endlich der Kommissarin ins Gesicht.

Weiss ich nicht.

Tanja Voigt weicht innerlich ein wenig zurück, wartet. Dann ist ihr offenbar klar, dass die Mutter des toten Kindes nicht vernehmungsfähig ist. Sie würde nur immer weiter den Kopf schütteln und weiss ich nich sagen.

Also:

Tanja Voigt zu Uwe:

Bringen Sie sie weg, Herr Rockstroh…

Die beiden gehen weg.

Totale. Wir sehen die ganze Szenerie am Wasser, Beamte untersuchen das Ufer. Offenbar war Juttas Sohn Roland hier ertrunken.

Schnitt.

1994-95 Heino Ferch (im Alter von 31) – Straßenbauarbeiter Uwe Rockstroh, Dagmar Manzel – Jutta Pahl, seine Favoritin, zweifache Mutter, Petra Kleinert – Beverly, möchte auch Uwes Freundin werden, Hermann Beyer – der stumme Schäfer Alfred, Kathrin Sass – Hauptkommissarin Tanja Voigt.

Besetzung->

Kommentar:

Der Film hat engste Beziehung zu “ Es geschah am hellichten Tag“ Die Rolle, die hier der Schäfer Alfred (Hermann Beyer) spielt, nimmt dort Heino Ferch als Hans Lederer ein.

Nicht nur in der Rollenbesetzung der Mutter Emmi Pahl (Gudrun Ritter) hat der Film Bezüge zu “ Das Wunder von Lengede“ , auch in der Tanzszene Mutter-Tocher, in der Kirchenszene, und in der Grundhaltung, dass die Protagonisten weg wollen aus einem verschlafenen Ort. Auch das Ende, dass jemand abreist, um woanders nach schlimmen Erlebnissen sein Glück zu finden, ist in Wunder von Lengede wieder zu finden.

Zweimal andernorts wieder verwendet wurde der Schuß. Hier schießt ein Polizeimeister in die Luft, um sich Gehör zu verschaffen, In „Es geschah.. “ schießt der LKA Kommissar (Hans-Werner Meyer) aus dem gleichen Grund in die Luft und verwendet wurde diese Art Schuß, um sich Gehör zu verschaffen ein drittes Mal in „Die Luftbrücke- nur der Himmel war frei.“ Hier schießt Philipp Turner im Kasino in die Decke, ebenfalls, um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Filmszenen I ..wann bist Du denn geboren?..Teil 1B. in: Brendan Behan: Die Geisel. Theaterstück. Heino Ferch – Leslie A. Williams, die Geisel

Bildquelle und Bildrechte bei waldorfschule-evinghausen.de

Vor der Szene

Wir befinden uns in einem heruntergekommenen Mietshaus, das gleichzeitig auch ein Brotel, ein Bordell, ist. Pat und Meg führen als Vermieter den ganzen Laden, alle „Damen“ Colette, Prinzessin Grazia, Rio Rita, Muleady, Bobo, sind Nutten und Nutten-Transvestiten.


Der Soldat (Heino Ferch) ist eine englische Geisel, die gegen einen irischen Freiheitskämpfer ausgetauscht werden soll. Falls der Freiheitskämpfer morgen früh gehängt wird, muss auch der Soldat, die englische Geisel, sterben.

Teresa ist das Hausmädchen. Sie ist eine entwichene Klosterschülerin und beteiligt sich nicht an der Prostitution, sie sorgt u.a. für die Wiederherstellung der Zimmer zwischen den Freierbesuchen. Ein Hauptmann und sein Freiwilliger bringen die Geisel in das Brotel.

II Akt

Am gleichen Tag, später. Das Haus ziemlich abgedunkelt. Der Hauptmann und sein Freiwilliger marschieren auf und ab. Das ganze Haus scheint still. Aber in dunklen Ecken, hinter dem Piano und unter den Treppen sind Leute versteckt, die eine Kontaktmöglichkeit mit den IRA-Soldaten suchen. Die beiden IRA-Männer werden nervös.

Muleady Jesus lebt!

.

Soldat (ist die englische Geisel Leslie A. Williams) Psst!

.

Keine Antwort. .

Soldat Hauptmann! .

Hauptmann Was ist denn hier los? .

Soldat Kann man hier rauchen. .

Hauptmann Ich bin Nichtraucher.

Soldat Oh! .

Freiwilliger He, Du! .

Soldat Ja? .

Freiwilliger Gleich gibt’s ne Tasse Tee.

.

Soldat Doll! „I´ll get a nict cuppa tea in the morning, A nice cuppa tea. .

Hauptmann Was ist den jetzt schon wieder? .

Soldat Nichts. .

Hauptmann Und warum So´n Krach? .

Soldat Ich hab mir gedacht, die Kleine bringt mir den Tee. .

Hauptmann Welche Kleine? .

Soldat Die Kleine, die hier war, als wir kamen. Klasse, die Kleine, was? .

Hauptmann zum Freiwilligen: Passen Sie auf ihn auf. Ich schau mal nach, ob sein Tee kommt.

Prinzessin Grazia, Rio Rita, Muleady, Bobo und Colette kommen zum Gefangenen. .

Colette Nur 5 Minuten. Ich machs gratis. .

Pat He, Haut ab! .

Prinzessin Grazia Warum dürfen wir nicht rein? .

Pat Los, raus mit euch.


Sie gehen. Pat ruft Teresa.

Pat Teresa, bring es ihm jetzt.


Teresa kommt mit einem Tablett ins Zimmer.

Soldat Hallo, nett daß Du noch mal kommst. .

Teresa Ich bringe Ihnen den Tee. .

Soldat Du hast schön getanzt. .

Teresa Danke.

Soldat Trinkst Du ´ne Tasse mit? .

Teresa Ihren Tee brauchen Sie selbst. Ihr Magen muß Ihnen ja vor Hunger am Rücken festkleben.

Soldat Hast Du das alles für mich zurechtgemacht? .

Teresa Ja, sie haben Glück. Meg hat mir zwei Scheiben Speck für Sie gegeben. .

Soldat Nett von Ihr. .

Teresa Meg sagt, Sie müssten doppelt so viel bekommen, wie ein Erwachsener, weil Sie zwei Jobs haben.


Soldat Wieso das?


Teresa Leben und sich bessern, wie alle Junges. .

Soldat Du, ich wette, ich bin älter als Du. .

Teresa Sie sehen wie ein junger Junge aus. .

Soldat Du, ich bin fast neunzehn. .

Teresa Ich auch. .

Soldat Wann bis du denn geboren? .

Teresa Am fünfundzwanzigsten Januar. Und Sie? .

Soldat Am achtzehnten August. .

Teresa Sehen Sie, da bin ich älter als Sie. Wie heißen Sie denn. .

Soldat Du erst. .

Teresa Teresa. .

.

Soldat Teresa, echt irisch, nicht wahr? Ich heiße Leslie. .

Teresa Leslie? .

Soldat Kein Stäbchen für mich, Teresa? .

Teresa Was? .

Soldat Ne Zigarette? .

Teresa Nein danke, ich rauche nicht. .

Soldat Nein, ich meine … für mich! Kannst Du mir nicht eine besorgen? .

Teresa Ach so. Ich glaub, ich habe bei mir, sie ist nur ein bisschen zerknautscht. Pat Hat sie mir gegeben . Hier.


Soldat Danke. Ein ganzes Päckchen kannst Du mir nicht besorgen? .

Teresa Ich hole eines. Sie haben noch eine lange Nacht vor sich.


Teresa geht zum Pianisten Geld holen. Währendessen untersucht der Soldat das Zimmer.

1995 Heino Ferch (im Alter von 32) – Der Soldat Leslie A. Williams, die Geisel; Robert Mayer – Pat Dillon, der Vermieter und Irische Veteran, Sabine Orleáns – Meg Dillon, seine Frau, Tamara Metelka – Teresa, das Hausmädchen, eine entsprungene Klosterschülerin.

Kommentar:

Teresa und Leslie verlieben sich hier ineinander. Die Geburtstage, am fünfundzwanzigsten das Mädchen, am achtzehnten August der Soldat, stehen tatsächlich im Originaltext des Theaterstückes.

Ort des Geschehens: ein Bordell mit vielen bunten Prostituierten und einer Puffmutter: s.a. Comedian Harmonists. Die Gruppe übt in einem Bordell. Auch dort verliebt sich einer der Gäste in eine der Damen aus dem Hause: in Chantal.

Die kleine Mikrostory von Soldat und Vorgesetztem: Nichtraucher – Raucher finden wir wieder zwischen Turner und Clay in Die Luftbrücke – nur der Himmel war frei.

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offtopic: Die Glosse.

Vision – aus dem Leben der Hildegard von Bingen

Wie?

Also:

zuerst gibt es einiges Augenzwinkern zwischen Mönch und Nonne, dann – o Gott – sogar ein Küsschen im Kräutergarten,

Copyright Benetton Oliviero Toscani

nicht wenig Nahaufnahmen von Volmars (Heino Ferch) schönen schwarzen Augen, damit wir auch was haben für unser Kinogeld,

aber dann schreit Volmar, verkleidet ganz in scharrwarrz als Toiffel – in einem Mysterienspiel, das die Nonnen veranstalten – grob unmotiviert die liebreizend lilienbekränzte Tugend alias Ricardis alias Hannah Herzsprung ganz böse an, Pfui!

Dafür wird er von den anwesenden Damen eingewickelt wie eine Hausmacherleberwurst – und stracks zu Fall gebracht. Allegorisch natürlich. Nur der Wickelstrick ist echt.

So sind wir eben, wir Frauen. Seit jeher wickeln wir die Männer ein und bringen den Wilden Ungezähmten in ihnen zu Fall wie das Kalb beim Cutting.

Und der Schluß?

Volmar reitet wieder,

…mit der Dame seines Herzens in den Sonnenuntergang.

Polotechnisch gesagt: Volmar auf Position 2, die Herzdame auf Torschützenposition 1.

Ente gut, alles gut.

Plus Cliffhanger:
Auf zu neuen Abenteuern!: Vision Teil II – wir sind dann mal weg. (Auf Vortrags-Pilgerreise Volmar und Hildi)

Vielleicht in 1011, nein in 2011 …vorher aber noch Jerry Cotton 2010, wie die Vorwerbung uns verkündete.

Hauptsache von Trotta. Für den CV.

Filmszenen I Hörfunktipp – podcast-Tipp: Eins zu Eins. Der Talk

Bildquelle und Bildrechte bei Bayern2 Radio


Stefanie Heinzeller im Gespräch mit Heino Ferch

in

Eins zu Eins. Der Talk

am

25. September 2009, 16.05 Uhr auf Radio Bayern 2

Die Sendung als podcast zum Nachhören:

http://www.br-online.de/bayern2/eins-zu-eins-der-talk/heino-ferch-schauspieler-stephanie-heinzeller-ID1253098891869.xml

Bayern 2

Text auf br-online Eins zu Eins – Der Talk ist  falsch:

ist in zweiter Ehe mit  ehem. Military-Reiterin..verheiratet. Ein Kind aus erster Ehe.

Text richtig:

ist in erster Ehe mit ehem.  Military Reiterin verheiratet. Ein Kind aus früherer Beziehung mit einer Berliner Humanmedizinerin. s.a. Wikipedia Heino Ferch.

warum kann der Text von Radio Bayern 2- Eins zu Eins – Der Talk nicht richtig sein?

Am 20.8.2005 fand im Marienmünster Diessen die kirchliche Trauung von Heino Ferch und Marie-Jeanette Steinle nach katholischem Ritus statt.

Die christliche Kirche hat im Ehevertrag einen – sattsam bekannten – Paragraphen:

…bis dass der Tod Euch scheidet. …(was Gott zusammenfügt, soll der Mensch nicht trennen…)

Was heißt das? Das heißt, der Ehevertrag ist durch menschliche Hand nicht auflösbar.

Ja, und?

Nun, wenn es stimmen würde, dass Heino Ferch eine erste Ehe, aus der ein Kind hervorging, hinter sich hatte,

dann wäre ihm eine zweite Verehelichung durch  kirchliche Trauung verweigert worden, da er nach den Gesetzen der Kirche als noch immer verheiratet gegolten hätte,

auch im Falle einer zivilrechtlichen Scheidung.

Nicht einmal Kaiser Heinrich VIII gelang es, beim Papst eine kirchliche Scheidung durchzusetzen. Um neu zu heiraten, mußte er eine eigene Kirche gründen, um sich eine zweite kirchliche Hochzeit leisten zu können.