Filmszenen

Heino Ferch – Fotos von Stephan Rabold, Oliver Mark, Thomas Rusch, Wolfgang Wilde, Gordon Mühle, Jim Rakete, Martin Hangen, Frank Altmann und gabo

12. Februar 2009 · Kommentar schreiben

Fotos 2003-2008 :

Heino Ferch – Fotoporträt von Stephan Rabold, Berlin

Ein Kick hier ist m.E. der bestürzend unausweichlich melancholische Appell des Blickes
und der Gegensatz zwischen der rauhen geradezu repellierenden Oberfläche des Gesichts im Ganzen, und dem magisch anziehenden Glanz der tiefblanken klaren Pupillen – wie Schale und Frucht -

Homepage Stephan Rabold

Heino Ferch – Fotoporträt von Oliver Mark, 2007

Der Kick – Adler und Wolf. -
Der Blick: Animus,
die Schärfe des Gedankens, der wache Geist, der zielgerichtete Wille – umhüllt von fedrig stachelhaarigem Fell, – wir fühlen die Anima des wilden Tieres.
Fantastisch.
Die stecknadelkopfkleinen Pupillen schärfen den Blick zum durchdringenden Pfeil, den der Gedanke auf uns abschiesst.
Dazu die kraftvolle Hand, die jedoch im Pelz ruht – keine direkte Gefahr für uns..

(in früheren Zeiten waren Gemäldeporträts mit Abbildung der Hände doppelt so teuer wie Porträts ohne Abbildung der Hände Warum? Die Hand zeigt den gesamten Charakter des Menschen noch einmal…)

Bravo, bravissimo Oliver Mark!

Homepage Oliver Mark

Homepage Vanity Fair Online

Heino Ferch – Fotoporträt von Gordon Mühle


Ein mutiger Versuch- Heino Ferch mit geschlossenen Augen.

Ein Kick – das meditative Lauschen nach innen und auf ein „Oben“ – ein schönes Bild. …aber: wer ist das? Rätsel, Rätsel.. Heino Ferch ist sein Blick, seine Augen – Wenn diese beiden Scheinwerfer ausgeschaltet werden – bleibt die Bühne unbespielt.

Homepage Gordon Mühle


Heino Ferch – Fotograf Wolfgang Wilde

–der Kick ist die —Überraschung! (ups!) (…wie bitte? L.dyk.ller? Klar, in the first place) (Suche das Foto auf wolfgangwilde.de in der Unterrubrik „classics click auf thumbnail obere Reihe Foto rechts aussen)

Das Foto der Anzeigenkampagne Luftbrücke ist auch von ihm..(suche auf der homepage www.wolfgangwilde.de bei Unterpunkt „campaign“) und das Foto Alexandra Maria Lara und Moritz Bleibtreu und z. B. das Foto Anke Engelke (suche bei Unterpunkt „celebrities“) ist auch von ihm, was für ein Fotografenhalbgott. ..diese genialen präzise überlegt reduzierten Farbkompositionen….Gibt´s denn für die künstlerische Qualität von Porträtfotos überhaupt keinen Plafond ? das ist ja geradezu beängstigend..Die Qualitätsskala scheint nach oben offen zu sein, wie die Erdbeben-Richterskala…)

Homepage Wolfgang Wilde

Heino Ferch - Fotoporträt von Thomas Rusch suche Unterpunkt Young German Cinema, dort:

(Bild rechts) Ein Kick hier sind m.E. die Glanzlichter in den Augen, die dem Blick etwas Geheimnisvolles geben, und die behutsam verdunkelte Gesichtshälfte die unsere Neugier noch weiter schürt.


Heino Ferch – Fotograf Jim Rakete

Ein Kick – m.E. die klare, wache und wohlwollend interessierte Offenheit des Ausdrucks, die angenehm überrascht und unseren Blick immer wieder neugierig zu den Pupillen zurückkehren läßt.

Homepage Jim Rakete


Fotoporträt Heino Ferch 2007 von Jim Rakete ausgestellt in der Ausstellung 1/8 sec Augen/Blick/Porträts – Jim Rakete Neue Photographien

HF im Alter von 44.

Wir Frauen schauen augenblicklich auf die Arme. Nicht schlecht. Kann man überhaupt nicht meckern. Jim Rakete führt unseren Blick über die Schultern, den Brustkorb, den Leib  hinab über das Bein bis zum Boden. Punkt. Unser Blick stolpert auf seinem Weg über die Kaffeetasse, -  dass die aber auch ausgerechnet da…die Hand, die unserer Neugier den Blick verstellt, ist nicht von ungefähr genau dort. Sie hält nicht nur eine Kaffeetasse. Sie zeigt uns noch etwas. Einen  breiten goldenen Ring. – Den Ehering.

Man kann auch auf den Kopf zoomen, das Foto hat über 1000 pix.

Licht, Schatten und (ein wenig) Bewegung:

Charaktergesicht.

wehrhaft. – und doch offen,

Kommt nicht näher, weicht auch nicht.

reserviert. – und doch interessiert,

müde und dennoch blitz-wach

sich abgrenzend. – und zugleich erwartungsvoll

hart aber trotzdem lauschend

………..wer in diesen Wald hineinruft –

- sollte vielleicht vorher Singen üben….


Shopping, Shopping, Photoshopping….herrlich!

Heino Ferch im Alter von 45, gesehen durch das magische Zauber-Okular von Frank Altmann…..

Homepage Frank Altmann

Fotoporträt von Martin Hangen

Ein Kick – m.E. Der Mann auf dem Bild ist ganz „da“, bei uns, – es sitzt ihm irgendwie der Schalk im Nacken, im Blick. Er hat was Überraschendes, was Lustiges im Kopf. Die Haare stehen hoch, als wären sie von seinen Gedanken elektrisiert. Wenn er sagt, was er denkt, werden wir vor lachen explodieren, und er wird ganz genauso, ohne die geringste Veränderung, uns weiter angucken. (Den Witz vom Elefanten, – den wird er gleich erzählen.)

Homepage Martin Hangen hangenfoto.de


Aktuelles Foto aus 2008
Copyrights
Dominik Beckmann  für Brauer Photos auf www.bunte.de.
Kostüm und Maske Thomas Danner aus „Entführt!“
.
- u.E. Photo taken during break.


..und dann noch eine bunte historische Fotostrecke (suche die hochauflösenden Bilder 1 , 2 , in Rubrik „Fashion“ auf gabo´s Homepage) von gabo aus dem Jahr 2000…

Homepage gabo

..immer dieselbe Person, gesehen durch die Augen verschiedener Fotografen – Extreme zwischen mönchischer Introversion (Mühle), wohlwollend in sich ruhender Offenheit (Rakete, Hangen, Brauer), wildtierhafter Anima (Mark) oder packend seelischen Appell (Rabold) bis hin zum coolen Lady k i ll r.(Wilde)

mein Lieblingsporträt? Ich glaube, dieses hier.- Es läßt der Phantasie den größten Spielraum.

Kategorien: Fotoporträts
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Filmszenen I Heino Ferch Filmographie aus internationaler Sicht (Kanada)- ergänzter Ausschnitt 2007

12. Februar 2009 · Kommentar schreiben

Teaser Filmography Verschiedene Rollen
This entry is being updated in regular intervals.
Kontinuierlich ergaenzter Ausschnitt aus der Homepage von Hunt for Justice, Canada, in „Hunt for Justice“ he played
THOMAS KELLER, LAWYER AT THE HAGUE.
.
Heino Ferch seen through the eyes of several well known German photographers->->
.
Entry Wikipedia Heino Ferch English->
resp. author Jan 2008: ignazwrobel
Autor: ignazwrobel Jan 2008
HEINO FERCH

This charismatic and acclaimed movie star in Europe has a distinguished career of acting in film and television, winning dozens of awards and popular success—especially in Germany, where he lives.

As well as starring as the Troja-discoverer, German archeologist Heinrich Schliemann in the Bambi Award 2007 nominated Bambi AwardDer Geheimnisvolle Schatz von Troja (TV-mini) he starred in the Grimme-Award 2007 nominated TV-mini Auf ewig und einen Tag [Forever - and another day] (2006), the story of a lifetime friendship ending at NY 9/11 and The Wall – Berlin 1961 (2006) [The movie was nominated for a global Emmy - Award Emmy Awardcategorie Mini TV-series in 2007 and won a "Prix Europe" in 2007] on the fate of a family torn apart by the erection of the Berlin Wall in August 1961 which separated Germany in two parts for more than 28 years,

Ferch also played Jakob Gens, the jewish chief of the Ghetto police in Vilnius during WWII in the movie adaption of the theatre play Ghetto by Josuah Sobol (2005) which won the Lithuanian National Cinema Award 2006 and Albert Speer in the 2005 Academy AwardAcademy Award-nominated film

The Downfall: – Hitler and the End of the Third Reich, which also won the Bambi AwardBambi Award and three top awards at the Bavarian Film Festival. Ferch’s other recent starring roles include:

the modern (Xmas-)time(s)-comedy Meine Schöne Bescherung (A fine kettle of fish) 2007,

the emblematic comedy About the Looking for and the Finding of Love (Vom Suchen und Finden der Liebe); Nachts im Park (At Night in The Park);
The Seagull’s Laughter (Mavahlatur) which won seven awards at Iceland’s Edda Awards;

Der Tunnel, which won audience choice awards in Montreal, Portland and St. Louis Film Festivals, plus five other prizes across Europe;

Marlene, which won the Hollywood Discovery award for best feature at the Hollywood Film Festival; The Unscarred (Everybody dies); Grüne Wüste (Green Desert);

Straight Shooter with Dennis Hopper; Tom Tykwer’s Run Lola Run, which was nominated for aBAFTA BAFTA and garnered 25 festival prizes;

2 Maenner 2 Frauen (Four for Venice); Single sucht Nachwuchs (A Single Man´s Dream);
Widows
;
The Harmonists,
which won the
Bavarian Film PriceBavarian Film Prize in 1998, The Portland Film Festival’s audience award for best film, plus eleven more awards across Europe;

Tom Tykwer’s big-budget Winter Sleepers (Winterschläfer), which won eight film awards and numerous nominations internationally;

the BAFTABAFTA-nominated Lucie Aubrac, starring Carole Bouquet and Daniel Auteuil;
Der Unhol
d
(The Ogre) [co-starring John Malkovich directed by academy award winner Volker Schloendorff];

Küss mich! (Kiss me!)
;

Das Leben ist eine Baustelle
;
Alles Lüge
,
Wer hat Angst vor Rot, Gelb, Blau?;
and Wedding.

His television career is equally distinguished, with over 40 titles, including his recent role as Athos in D´Artagnan et les trois Mousquetaires, co-starring Emmanuelle Béart, Tchéky Karyo and Vincent Elbaz;

H2O Part II : The Trojan Horse.

Quelle: EOS Entertainment

H2O Part I won the Directors Guild of Canada Award 2005 for Outstanding Team Achievement, a Golden Nymph Film Festival Monte Carlo AwardGolden Nymph at the Monte Carlo TV Festival 2005, and gained ten further award nominations in 2005 in different categories (DCG and Gemini).

the television movie Das Konto (The Account), which was nominated for two Adolf Grimme Awards; Le Lion [co-starring Alain Delon and Ornella Muti];

A Light in Dark Places (Das Wunder von Lengede), which won four top European prizes; Der Anwalt und sein Gast [The Lawyer and His Guest]; the Adolph Grimme AwardAdolph-Grimme-Award nominated thriller Mord am Meer [Murder on Seaside] which won the Bronze World Medal at NY Festival 2005

and the TV mini-series Julius Caesar, co-starring Richard Harris and Christopher Walken, which was nominated for two Emmies.

Ferch played the Marquis de Caulaincourt in the seven-times Emmy nominated Emmy Award mini-series Napoléon, which co-starred Gerard Depardieu, Isabella Rossellini and John Malkovich.

(It won the 2003 Emmy for best costume).

He also stars in The Sands of Time with Peter Weller and Ben Cross and 25 other made-for-television films. [e.g. The Berlin Airlift, TV-mini, which won the Golden Camera as Best German TV-Mini 2005 and the Bavarian Television Special Award 2006 ]Bayerischer Fernsehpreis

He periodically appears as himself in the television documentaries Stars in der Manege: 1998 (funambulate act), 2002 [floor acrobatics tumbling act. The clipping shows a rondat followed by a quadruple backflip (flicflac) (clipping ist .avi-formatted)] and 2006 horseriding acrobatics act.

and in Freedom2speak.

Ferch continously gets involved with charity projects. e.g. NINA-innocence in danger in favour of abused children, the annual Anti-Aids Gala in favour of the Anti-AIDS research,
he supported activities of UNICEF (children´s basic education in Perú), and of Quadriga, an organization dedicated to highlight visionary citizen courage.

He periodically supports „Stars In Der Manege“ an annual European charity TV-event in favour of destitute children. In 2006/07 the benefit of Stars in der Manege was more than 3.5 Mio. Euro, which is about 4.585.000 US-Dollar.

He and his wife Marie-Jeanette , former participant of the Olympic Games Sydney 2000 (Military eventing) also take part in charity Polo tournaments, e.g. a charity polo game during the German Polo Masters in favour of the German children´s aid foundation at Berlin Finkenkrug in June 2007.

Agentur Homepage Management Goldschmidt Berlin

Fehler Vita Setcard auf der Agentur-Homepage Management Goldschmidt:

Falsch: Schloß Königswald (Peter Schamoni, 1988) – Hauptrolle,
Richtig: Schloß Königswald – Gast (Rolle: Funker);

Falsch: Far Away, so close (In weiter Ferne, so nah) (Wim Wenders, 1993) – Gast (Arzt).
Richtig: Far away so close
(In weiter Ferne, so nah) - keine Rolle in diesem Film. Ferch war mit Wim Wenders im Projekt Neues Deutschland (1993) auf der Besetzungsliste.

Falsch: The Ogre (Der Unhold) (Volker Schlöndorff, 1996) – Gast,
Richtig: The Ogre (Der Unhold) – Co-Hauptrolle. s.a. imdb.

ausserdem:

Führerschein Kl. II

Ergänzung Artikel Wikipedia

Heino Ferch ist Vater einer Tochter: Louisa (*2000).

Filmography on homepage of „crew united.com“

Filmography in German Language on filmportal.de

(Names of movies in [] brackets just translations from German for better understanding []-names are not the nationalized names of the movies.

Eine hervorragende Sammlung von kurzen Zusammenfassungen
der Filmhandlungen
in Deutscher Sprache findet man auf www.kabeleins.de Filmlexikon
Die Filmkritiken des kabeleins-Lexikons sind nicht immer identisch mit der Meinung von www.filmszenen.info

Portrait in German Language on MDR.DE->

Filmographie auf www.kinotv.info->

———–

Theaterrollen Heino Ferch:

Theaterrollen [Bearbeiten]

Freie Volksbühne Berlin 1987–1990
Salzburger Festspiele 1990–1994
Schillertheater Berlin 1990–1994
Theater des Westens / Schauspielhaus Hamburg 1993
Burgtheater Wien 1997

Quelle: wikipedia.de

Das Logo von www.filmszenen.info zeigt die Schauspielerin Brigitte Helm 1908-1996 in dem Film Alraune

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Filmszenen I „Dein Charakter ist eine ziemlich …“ in: Spiel um Dein Leben, Porträt Plato (Heino Ferch) , Teil 1. 1996-97

12. Februar 2009 · Kommentar schreiben

Spiel um Dein Leben. Heino Ferch - Plato

Bildquelle und alle Bildrechte bei Media Cooperation One (MC-One

„Dein Charakter ist eine ziemlich gefährliche Landschaft.“ in: Spiel um Dein Leben, Porträt Plato (Heino Ferch) , Teil 1. Regie: Friedemann Fromm, Drehbuch: Christian Jeltsch und Friedemann Fromm, Christian Jeltsch 1996-97

Bildquelle und alle Bildrechte bei Mc one GmbH Leonberg

Dein Charakter ist eine ziemlich gefährliche Landschaft.

weiter zu Teil 2->->

Der Film ist ein Film Noir, er spielt fast ausschließlich nachts, in Dunkelheit, tageslichtlos. Der Film thematisiert eine ménage à trois mit drei Verlierern.
Die Kerngeschichte ist ein Kammerspiel, ein Bühnenstück. Es wird tatsächlich auf einer im Film aufgebauten Bühne vorgeführt.

Die Figuren:

Ein Mann und eine Frau Mitte 30, Plato und Jana, arbeiten seit drei Jahren am Layout eines Computerspiels, das Menschen der unmittelbaren Lebensumgebung des Spieler zu Spielfiguren funktionalisiert – ohne ihr Wissen.


Die Pilot-Spielfigur ist Platos Freund Nick, der die Spiellevel 1-4 Verführung, Verzweiflung, Hoffnung, Liebe zusammen mit Plato, Eve und Jana ohne sein Wissen durchexerzieren muss.

Jana


Jana hat zwei Identitäten. Einmal ist sie die Mitgestalterin des Computerspiels. Ausserdem agiert sie in der Verkleidung „Eve“ als Spielfigur.

Eve ist eine schnelle Verführerin mit masochistischer Erotik. Jana ist einerseits von einer nicht ausagierten sadistischen Erotik, andererseits berührungsscheu. Plato kann nicht damit umgehen.
Er versucht cool zu sein, ist aber von zunehmend heftigen Gefühlen des Verletzt- und Zurückgewiesenseins gefoltert.
Jana verliebt sich während des Spielverlaufs unvorhergesehenerweise in Nick.

Plato und Jana

Plato ist scheinbar zuerst eine Assistenz-Figur. Im Laufe des Spiels erkennen wir in ihm den Protagonisten des Films. Er ist in ein Spannungsfeld unauflösbarerer Zielkonflikte eingespannt.

Er ist ein Mann, der Regie führen will, aber hilflos ist, gefoltert von dem Gefühl, zurückgewiesen zu werden und der daraus resultierenden immer unbeherrschbareren Eifersucht.

Plato liebt Jana, die Liebe ist einseitig, Jana läßt ihn heran, spielt mit seiner Appetenz, weist ihn aber ganz kurz vor dem Ziel zurück. Gleichzeitig muss Plato kühlen Kopf bewahren, Jana ist sein Pferdchen, das für den Erfolg ihres Computerspiels mit Nick schlafen muss.

Eifersucht ist für Plato hier unangebracht. Beruflicher Ehrgeiz und männliche Eifersucht bilden eine explosive Mischung in Platos Gefühlswelt.

Plato und Nick

Nick glaubt, dass Plato Taxifahrer ist, wie er selbst. Die Firma Lu Cyber Software kennt er nicht.
Männerfreundschaft: Plato empfindet echte Freundschaft für Nick. Gleichzeitig benutzt er ihn. Eine äußerst schwierige Konstellation. Er verrät die Männerfreundschaft, weil er Nick als Spielfigur für sein Computerspiel funktionalisiert. Der Verrat isoliert Plato.

Der Spielort – das Motiv:

Plato und Jana leben und arbeiten in einem riesigen dunklen Loft, wohl einer ehemaligen Fabrikhalle, zwei Stockwerke hoch.

Das Loft ist zweigeteilt. Von der Galerie der einen Seite mit Wohn- und Arbeitsbereich können wir, wie Zuschauer eines Bühnenstücks, auf die andere Seite des Lofts hinüberblicken.


Dort ist tatsächlich ein voll ausgeleuchtetes Bühnenbild in Szene gesetzt. Es ist ein Schlafzimmer, das für die Umsetzung von Spielzügen des Computerspiels gebraucht wird.

Der Arbeitsbereich ist eine halboffene Galerie, die dem Oberdeck eines Schiffes mit Reling, Geländer, ähnelt. (Anspielung auf den Kommandostand eines Schiffes, die beiden sind die navigierenden Kapitäne des Spiels, das sie gerade erfinden.)

Szene 1

Plato sitzt allein und programmiert – mit Lust – eine Szene, in der er Nick bei einer Messerstecherei zur Hilfe eilt. Plötzlich deckt von hinten jemand, Jana, seine Augen mit den Händen ab und reisst ihm den Kopf in den Nacken.

Spiel um Dein Leben!

Plato hält die Position, lächelt leicht. Spannung baut sich auf, eine Sekunde lang.

Seine blitzartige Bewegung reisst Jana die Hände herunter und sie auf seinen Schoß. Beide dicht voreinander, er hebt den Kopf so, dass er auf sie herunterzublicken scheint, obwohl sie über ihm ist.

Plato Dein Charakter ist eine ziemlich gefährliche Landschaft.
Jana Und bisher hab ich´s immer noch überlebt.

Wir hören ein Klicken. Plato hat ein Schnappmesser aufspringen lassen. Er weiss, was Jana gefällt.

Messer weg, wird’s bald – du hättest mich sehen sollen. Ich hab ihm das Leben gerettet.

Die Messerspitze liegt an Janas Kehle, sie hebt den Kopf, wir spüren ihre wachsende sexuelle Erregung. Sie nimmt ihm das Messer ab und spielt damit über sein Gesicht.

Jana Und, hat er von mir erzählt?
Plato Von Deiner Schwester (Eve)… scheint, als wär´ er ihr treu.

Die Messerklinge gleitet über Platos Lippen während er spricht. Er deutet einen Kuss auf die Klinge an, blickt ihr dabei unverwandt in die Augen - die Bedrohung ignoriert er.

Jana Wart mal ab. Wir sind noch nicht in seine Wohnung gekommen.
Plato Seit wann so häuslich?

Jana läßt die Klinge übers Platos Wange gleiten, die Spitze gleisst auf, zieht millimeterdicht an seinem Auge vorbei. Sie setzt die Klinge hinter Platos Ohr an. Die Schneide kreuzt seine Halsschlagader. Ihr Wille dringt auf ihn ein. Sie genießt ihre Macht. Plato läßt ihre Dominanz zu, er läßt mit sich spielen.

Sie drückt zu, zwingt Platos Kopf zur Seite. Aggressiver Blickkontakt. Platos Schläfe zieht sich zusammen, die Wangenmuskulatur zuckt, er unterdrückt Schmerz und Angst.

Auf einmal nimmt sie das Messer von seinem Hals und bietet es ihm, den Griff voraus, an. Er unterbricht den Blickkontakt nicht, nimmt es mit einer schnellen Bewegung weg. Wir hören das Klicken der Mechanik, die die Klinge im Griff verschwinden läßt.

Jana lächelt erregt. Sie bewegt sich auf ihn zu: Dicht, ganz dicht voreinander die Gesichter, laszive Hochspannung in der Luft. Gleich folgt die Entladung in einem Kuss.

Nein.
Jana unterbricht, springt schnell von Platos Schoß ab, verschwindet aus dem Bild.

Plato bleibt allein auf dem Stuhl zurück, scheinbar unbewegt.

Jana hat ihre Jacke ausgezogen und hält sie ihm hin. Er steht auf, nimmt sie, eine dienende Geste. Sie setzt sich auf den jetzt freien Stuhl und beginnt ihre Programmierarbeit. ———-

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